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Think Factory 2020

FCA und italienische Universitäten erarbeiten Ideen für Mobilität

06. November 2020, 12:30 Uhr   |  Stefanie Eckardt

FCA und italienische Universitäten erarbeiten Ideen für Mobilität
© Fiat

Für neue Ideen in puncto alternative Mobilität forscht FCA zusammen mit italienischen Universitäten.

Fiat Chrysler Automobiles arbeitet zusammen mit italienischen Universitäten in Turin, Mailand, Palermo und Bologna an neuen Ideen für eine alternative Mobilität. Im Projekt Think Factory 2020 sollen Antriebssysteme von Elektroautos sowie deren Integration in die Infrastruktur erforscht werden.

Die Think Factory 2020 ruht auf dreiSäulen. Die erste trägt den Titel Herausforderungen. FCA arbeitet hier mit der Polytechnischen Universität Mailand, der privaten Wirtschaftshochschule Bocconi ebenfalls in Mailand und der Universität Bologna zusammen. Das zweite Standbein umfasst Seminare im Internet und spezielle Vorträge zur Elektromobilität, wie sie die Polytechnische Universität Mailand oder die Universität Palermo im Rahmen ihres Programms No Smog Mobility anbieten. Zum dritten Bereich zählen Hackathons, konzentrierte Veranstaltungen zu bestimmten Themen, wie sie unter anderen die Initiativen Visionary Days und PoliEnergy darstellen.

Der Bereich Herausforderungen ermöglicht es Studenten, ihre Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen und Leistungsbescheinigungen zu erwerben, indem sie sich mit den aktuelken Themen zu alternativer Mobilität befassen. Ein Projekt der Polytechnischen Universität Mailand war es beispielsweise, eine Lösung zur Optimierung der Ladesysteme für die Batterien von Elektroautos zu entwickeln. Studenten der Universität Bocconi arbeiteten an einem Projekt mit dem Titel Optimale Partnerschaften für FCA im Bereich der Elektromobilität. Dabei ging es um Lösungen, um durch optimierte Finanzdienstleistungen oder Mietangebote neue Kunden zu gewinnen. Das jüngste  Projekt wurde jetzt von Studenten der Universität Bologna vorgestellt. Die Teilnehmer diskutieren darin das Thema batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge der nächsten Generation mit Ideen zur Vereinfachung der Antriebssysteme von Stromern und deren Integration in zukünftige intelligente Infrastrukturnetzwerke.

Im Rahmen der Hackathons fordert die Abteilung e-Mobility von FCA gezielt die Fähigkeiten der Studenten heraus, Probleme unter Zeitdruck zu lösen. So mussten diese innerhalb eines einzigen Arbeitstags ein Programm zu alternativer Mobilität entwickeln. Das Format wird bei PoliEnergy wiederholt. Der in Zusammenarbeit mit der Polytechnischen Universität Turin durchgeführte Hackathon widmet sich dem Thema V2X. Hier sollen Ideen entwickelt werden, Elektrofahrzeuge mit jeder Art von Technologie zu vernetzen, um deren Wirtschaftlichkeit und Attraktivität im täglichen Gebrauch zu steigern.

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