Crashtests Wildhaus

Mehr Technik, weniger Tote

11. Juli 2014, 14:35 Uhr | Martin Sporn
Unfall beim Crashtest in Wildhaus
Unfall beim Crashtest in Wildhaus
© elektroniknet.tv

Autofahren ist in den letzten 30 Jahren immer sicherer geworden, das belegen aktuelle Zahlen der DEKRA. Ganz ungefährlich ist der Straßenverkehr aber auch heute nicht - wie die Crashs in Wildhaus auf spektakuläre Weise vor Augen führen. Elektronische Assistenzsysteme könnten schon heute für noch mehr Sicherheit sorgen.

In den Schweizer Alpen wurde deutlich, wie viel sicherer die Autos in den letzten 30 Jahren geworden sind. Doch es gibt noch Luft nach oben - den elektronischen Helfern sei Dank.
Diagramm mit Entwicklung der Unfallopfer in Deutschland und der Schweiz
Abwärtstrend: Von 1970 bis heute haben sich die Unfallopfer in Deutschland um mehr als das Sechsfache reduziert.
© DEKRA, AXA Winterthur

Etwas befremdlich mutet es an im beschaulichen Wildhaus in den Schweizer Alpen. Zwischen grünen Berghängen und stattlichen Landhäusern liegt ein großer asphaltierter Platz mit in den Boden eingelassene Führungsschienen und einem transportablen Kran. Es ist der Ort, an dem die DEKRA und die AXA Winterthur schon seit 1985 jährlich Crashtests veranstalten und das ruhige Alpenidylle für ein paar Stunden stören.

Sicherheit durch Technik

Im Vorfeld der Versuche wurden erfreuliche Zahlen veröffentlicht. Kamen zu Beginn der Crashtests noch 9235 Personen in Deutschland durch Verkehrsunfälle ums Leben, waren es im letzten Jahr nur noch 3340 - ein Rückgang von 64 Prozent. Und das, obwohl heute deutlich mehr Autos viel mehr Kilometer auf deutschen Straßen zurücklegen. Neben gesetzlichen Bestimmungen und Aufklärungsarbeit ist diese Entwicklung vor allem auf die verbesserte Technik zurückzuführen.


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