Head-up-Displays

Continental verbindet Realität und Virtualität

14. Juli 2014, 9:38 Uhr | Steffi Eckardt
Bei der Navigation weist dem Fahrer an der Abbiegung vor dem Fahrzeug ein passgenau in die Außenansicht eingefügtes virtuelles Symbol den Weg.
Bei der Navigation weist dem Fahrer an der Abbiegung vor dem Fahrzeug ein passgenau in die Außenansicht eingefügtes virtuelles Symbol den Weg.
© Continental

Automobilzulieferer Continental hat ein Head-up-Display entwickelt, das die Außenansicht der Verkehrssituation vor dem Fahrzeug mit virtuellen Hinweisen für den Fahrer kombiniert. Das AR-HUD (Augmented Reality Head-up-Display) spiegelt fahrrelevante Informationen samt zusätzlichen erklärenden Hinweisen in die Windschutzscheibe ein, so dass der Fahrer weder abgelenkt noch den Blick von der Straße nehmen muss.

2003 startet Continental mit dem ersten Serieneinsatz eines farbigen HUD im Pkw bei BMW. Stand 2014: Zehn Fahrzeughersteller stellen die Head-up-Displays des Automobilzulieferers in 19 Fahrzeugmarken zur Verfügung. Das weltweite Markt-Produktionsvolumen beträgt derzeit mehr als 1,5 Millionen Einheiten.

Nun arbeitet das Unternehmen am Augmented Reality Head-up-Display als Weiterentwicklung der Mensch-Maschine-Schnittstelle im Fahrzeug. Besonderheit: Die eingespiegelte Information erscheint exakt dort, wo sie für den Fahrer relevant ist. Bei der Navigation beispielsweise weist ihm an der Abbiegung vor dem Fahrzeug ein passgenau in die Außenansicht eingefügtes virtuelles Symbol den Weg. Bei aktiviertem Abstandstempomaten (ACC) visualisiert eine Markierung im AR-HUD, welches vorausfahrende Fahrzeug vom Assistenzsystem erkannt wird. Die Serienreife für das AR-HUD plant Continental für 2017.

Neuer Teil der Mensch-Maschine-Schnittstelle

Das AR-HUD wird bereits im heutigen Vorserienstand eng mit der Umgebungssensorik von Fahrerassistenzsystemen sowie GPS-Daten, Kartenmaterial und Fahrdynamikdaten vernetzt. Der Fachpresse hat Continental in einem Demonstrationsfahrzeug die Technologie auf einem fortgeschrittenen Vorentwicklungsstand vorgestellt. Im Fahrzeug sind Radarsensoren hinter dem vorderen Stoßfänger und eine CMOS-Monokamera am Rückspiegelfuß integriert. Zu den für das AR-HUD ausgewählten Fahrerassistenzsystemen zählen ACC, LDW sowie die Routenhinweise des Navigationssystems.

Neuer Teil der Mensch-Maschine-Schnittstelle

Das AR-HUD wird bereits im heutigen Vorserienstand eng mit der Umgebungssensorik von Fahrerassistenzsystemen sowie GPS-Daten, Kartenmaterial und Fahrdynamikdaten vernetzt. Der Fachpresse hat Continental in einem Demonstrationsfahrzeug die Technologie auf einem fortgeschrittenen Vorentwicklungsstand vorgestellt. Im Fahrzeug sind Radarsensoren hinter dem vorderen Stoßfänger und eine CMOS-Monokamera am Rückspiegelfuß integriert. Zu den für das AR-HUD ausgewählten Fahrerassistenzsystemen zählen ACC, LDW sowie die Routenhinweise des Navigationssystems.

Head-up-Display mit Augmented Reality

Demonstrationsfahrzeug veranschaulicht das Motto des AR-HUD: Sehen heißt Verstehen.
© Continental

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  1. Continental verbindet Realität und Virtualität
  2. Zwei Bildebenen mit unterschiedlichen Projektionsabständen
  3. Die Augmentierungsebene
  4. Erzeugung der Augmentierung im AR-Creator

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