Schwerpunkte

Staupilot und Hands-off-Funktion

Honda startet Sensing Elite mit automatisierten Fahrfunktionen

05. März 2021, 10:00 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Honda startet Sensing Elite mit automatisierten Fahrfunktionen
© Honda

Das neue Honda Sensing Elite System feiert sein Debüt im neuen Legend Hybrid EX.

Die neue Honda Sensing Elite Sicherheitstechnologie ermöglicht unter bestimmten Bedingungen ein automatisiertes Fahren nach Level 3 und kommt im Legend Hybrid EX zum Einsatz, der ab 5. März in Japan zum Leasing angeboten wird.

Honda Sensing Elite baut auf der Sensing-Sicherheitstechnologie des Herstellers auf, die in allen in Europa angebotenen Fahrzeugen zur Serienausstattung gehört. Zu den Neuerungen zählt der Staupilot, der ein automatisiertes Fahren nach Level 3 ermöglicht. Honda hat dafür vom japanischen Ministerium für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus (MLIT) die entsprechende Genehmigung erhalten. Diese Funktion kann in bestimmten Situationen, z. B. in dichtem Verkehr oder auf der Autobahn das Führen des Fahrzeugs vom Fahrer übernehmen. So kann beim Fahren mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung und aktiviertem Spurhalteassistent kann das System unter bestimmten Bedingungen auf der Autobahn selbst dann bestimmte Fahrmanöver unterstützen, wenn der Fahrer seine Hände vom Lenkrad nimmt. Wenn das Fahrzeug bei aktiviertem adaptivem Spurhalteassistent in einen Verkehrsstau gerät, übernimmt das System in bestimmten Situationen das Beschleunigen, Abbremsen sowie Lenken. Die Fahrzeugumgebung wird dabei genau überwacht. Das System beschleunigt, bremst und setzt das Fahren auf der vorgegebenen Spur fort, während je nach Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs der ordnungsgemäße Sicherheitsabstand gewahrt wird. Während das System aktiv ist, kann der Fahrer über den Navigationsbildschirm fernsehen, DVDs schauen oder nach der gewünschten Zieladresse suchen. Dadurch wirkt die Funktion einer Ermüdung des Fahrers und dem Stress entgegen, der beim Fahren in zähflüssigem Verkehr entsteht.

Das automatisierte Fahrsystem nutzt verschiedene Daten und Sensoren. Die Position des Fahrzeugs und die Verkehrsbedingungen werden auf der Basis dreidimensionaler, hochauflösender Karten, globaler Navigationssatellitendaten und einer 360-Grad-Überwachung des direkten Fahrzeugumfelds erfasst. Eine im Innenraum montierte Kamera überwacht gleichzeitig den Fahrer. Das Hauptsteuergerät ist auf Basis dieser Informationen in der Lage, Verkehrssituationen zu erkennen und zu bewerten und eine hochgradige Steuerung von Beschleunigung, Verzögerung sowie Lenkung vorzunehmen, um eine leistungsfähige und geschmeidige Fahrassistenz zu bieten.

Um Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, wurden für die Systementwicklung rund zehn Millionen reale Fahrsituationen simuliert und zusätzlich zahlreiche Testfahrten auf Autobahnen mit insgesamt 1,3 Millionen Kilometern absolviert. Darüber hinaus sorgt ein redundanter Systemaufbau für Sicherheit und Zuverlässigkeit, sollte eine Komponenten ausfallen.

Die Innenausstattung umfasst spezielle Kontrollleuchten und ein 12,3 Zoll großes Voll-LCD-Display. Diese Anzeigen sorgen dafür, dass der Fahrer jederzeit auf intuitive Weise über den aktuellen Status des Systems informiert ist und bei Bedarf sofort wieder die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen kann. 

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