Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Anschluss beim autonomen Fahren nicht verlieren

9. Juli 2019, 10:30 Uhr | dpa
Peter Altmaier besucht US-Firma Zoox, im Hintergrund eine Grafik, die die Umgebung der autonomen Fahrzeuge darstellt
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier besucht auf seiner US-Reise die Firma Zoox und informiert sich über autonomes Fahren.
© Andreas Hoenig | dpa

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat davor gewarnt, in Deutschland bei der Zukunftstechnologie autonomes Fahren den Anschluss zu verlieren.

»Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen, wir dürfen uns nicht zurücklehnen, sondern müssen Gas geben«, sagte der CDU-Politiker am Montag in San Francisco zum Auftakt einer fünftägigen US-Reise. Altmaier machte eine Testfahrt mit einem autonomen Fahrzeug der US-Firma Zoox. Er sprach von einem eindrucksvollen Erlebnis.

Es gebe in Deutschland viele Forschungsanstrengungen der großen Autohersteller zum autonomen Fahren. »Wer am Ende die Nase vorne hat, das steht im Augenblick noch nicht fest.« In Deutschland müssten die Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass die neuen Systeme mit als erste umgesetzt werden, sagte Altmaier.

Autonomes Fahren sowie Künstliche Intelligenz (KI) sind auch zentrale Bestandteile der umstrittenen Industriestrategie Altmaiers, in der er sich für eine aktivere Rolle der Politik in der Industriepolitik ausspricht.

Altmaier ist bis Dienstag im Silicon Valley und spricht mit Vertretern von IT-Unternehmen und Forschungszentren. Am Mittwoch und Donnerstag stehen Gespräche mit US-Regierungsvertretern in Washington auf dem Programm.

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