Saudi Arabien stockt auf

Mehr Geld für den Vision Fund

8. Oktober 2018, 6:53 Uhr | Heinz Arnold
Masayoshi Son, Gründer von Softbank auf der Pressekonferenz vergangenen Woche, als er zusammen mit Toyota-Motor-President Akio Toyoda die Gründung von Monet bekannt gab. Saudi Arabien will weitere 45 Mrd. Dollar investieren.
Masayoshi Son, Gründer von Softbank, auf der Pressekonferenz vergangenen Woche, als er zusammen mit Toyota-Motor-President Akio Toyoda die Gründung von Monet bekannt gab. Sein Vision Fund begeistert Saudi Arabien.
© Toyota Motors

Weitere 45 Mrd. Dollar will Saudi Arabien in den Vision-Fund von Softbank investieren.

Saudi Arabien ist bereits mit 45 Mrd. Dollar am Vision Fund von Softbank-Gründer Masayoshi Son beteiligt. Der 100-Mrd.-Dollar-Fund wurde 2017 gegründet. Weil das Engagement laut Kronprinz Mohammed bin Salman schon reiche Früchte getragen habe, werde Saudi Arabien über den Public Investment Fund weitere 45 Mrd. Dollar investieren.

Laut der Nikkei Asia Review hat der Vision Fund bereits rund 27 Mrd. Dollar investiert. Unter anderem ist der Vision Fund größter Investor in Uber. Kürzlich hatte Softbank mit Toyota die Mobilitätsfirma Monet gegründet. Wei Masayoshi Son in einem Interview im Sommer erklärte, wolle er weitere Funds auflegen. In Abständen von zwei bis drei Jahren könnte ein zweiter, ein dritter und ein vierter Vision Fund folgen, sagte er in einem Interview mit Nikkei Asia Review.

Der Vision Fund und Softbank engagieren sich in IoT-Firmen von der Herstellung der Chips über Energiefirmen bis zu Mobiliäts-Deinstleistern wie Start-ups, deren idee darin besteht, Pizzas während der Fahrt in Lieferwagen auf Bestellung zuzubereiten

 


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