Stabile Einspeisetarife locken SoftBank investiert in Solarenergie

Softbank setzt auf Solarenergie und will in den Ausbau in Afrika und weltweit investieren.

Die Afrikanische Union plant, 300 GW Solarenergie neu zu installieren. SoftBank und der Vision Fund wollen helfen.

Über den 100-Mrd.-Dollar-Vision-Fund ist Softbank, an dem Saudi Arabien maßgeblich beteiligt ist,  bereits an vielen Solarprojekten rund um die Welt beteiligt. Sie versprechen einen kalkulierbaren Einnahmefluss, weil die Einspeisetarife sehr häufig staatlich garantiert sind. Auf dem Gipfeltreffen der afrikanischen Union in Nouakchott, der Hauptstadt Mauretaniens, sprach die AU über den Aufbau neuer PV-Anlagen in Afrika mit einer Gesamtleistung von 300 GW. Masayoshi Son, CEO von Softbank, zeigte sich dort offen dafür, die Projekte zu unterstützen.

Schon im März waren SoftBank und Saudi Arabien übereingekommen, bis 2030 rund 200 Mrd. Dollar in das bisher größte Solarprojekt des Landes zu investieren und eine Kapazität von 200 GW zu zubauen. Auch in Indien plant SoftBank in großem Stil Anlagen zu errichten.

SoftBank und der Vison Fund sind offenbar auf der Suche nach verlässlichen Einnahmequellen, um die risikoreicheren Investitionen rund um IoT und KI abzusichern. Der Vision Fund  verfolgt die Strategie, globale Plattformen aufzubauen und sehr große Unternehmen in eine globale KI-Strategie einzubinden. Das Engagement reicht über die gesamte Lieferkette, von Prozessor-IP-Entwickler ARM bis zu Uber. SoftBank hat unter anderem in Firmen wie Nvidea, Improbable (VR), Plenty (Agrartechnik), (selbstfahrende Autos) Brain Corporation (Roboter-Software), OSIsoft (IoT-Software) sowie die Biotechfirmen Roviant, Guardant Health und VIR investiert.