SoftBank investiert Roboter kochen während der Lieferfahrt

Ein Pizza zubereitender Roboter, den Zume einsetzt.
Ein Pizza zubereitender Roboter, den Zume einsetzt.

SoftBank will bis zu 750 Mio. Dollar in Zume investieren, die Pizzas in Lieferfahrzeugen während der Fahrt von Robotern zubereiten lässt.

Zume hält ein Patent auf die mit Küchengeräten wie Öfen sowie mit Robotern ausgestatteten Lieferwagen, die in der Lage sind, Mahlzeiten zuzubereiten. Die Fahrzeuge sind vernetzt und die Öfen lassen sich je nach Bedarf über die Cloud steuern.

Die zugrunde liegende Technik eignet sich für viele Anwendungen, die weit drüber hinausgehen, nur frisch gebackene Pizzas zu liefern. Laut Bloomberg schätzt SoftBank das Potenzial dieser Start-up-Firma, die gerade einmal drei der Lieferwagen betreibt, als außerordentlich hoch ein. Die Lieferung von Mahlzeiten mache bereits 10 Prozent des Geschäfts von Uber aus, an der SoftBank zu 15 Prozent beteiligt ist. Softbank hatte Anfang des Jahres 535 Mio. Dollar in DoorDash gesteckt und will sich mit 5 Mrd. Dollar an Ele.me beteiligen, die ebenfalls Mahlzeiten liefert und zu Alibaba gehört.

Das passt in die Strategie des zu SoftBank gehörenden Vision Fund, IoT-Unternehmen über alle Ebenen hinweg – von Chip-Herstellern bis zu Fahrdiensten und in diesem Fall Lieferanten von Mahlzeiten – unter einem Dach zu vereinen, um ihnen zu erlauben, sich durchgehend zu vernetzten und das Potenzial von KI und Big Data umzusetzen. So hatte SoftBank 2012 eine französische Start-up-Firma übernommen, die nun unter SoftBank Robotics firmiert und Roboter herstellt, die zur Zubereitung von Mahlzeiten eingesetzt werden können.