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Lanxess steigt in Batteriechemie ein

Batterie-Elektrolyte made in Leverkusen

13. April 2021, 11:00 Uhr   |  Ralf Higgelke

Batterie-Elektrolyte made in Leverkusen
© Lanxess

Lanxess steigt in die Batteriechemie ein. Bereits ab dem kommenden Jahr 2022 wird der Konzern Elektrolytformulierungen für Lithium-Ionen-Batterien für das chinesische Unternehmen Tinci herstellen.

Bereits ab 2022 wird der Spezialchemie-Konzern Lanxess im Auftrag von Guangzhou Tinci Materials Technology in Leverkusen Elektrolytformulierungen für Lithium-Ionen-Batterien herstellen. Dazu haben beide Unternehmen nun einen Kooperationsvertrag geschlossen.

»Der Aufschwung der Elektromobilität ist in vollem Gange«, erklärt Lanxess-Vorstandsmitglied Dr. Anno Borkowsky. »Derzeit entstehen in Europa zahlreiche neue Werke für die Batteriefertigung. Dieser stark wachsende Markt bietet auch für Lanxess große Chancen, vor allem im Bereich der Batteriechemie. Viele Rohstoffe für die Batterieherstellung produzieren wir bereits. Die Kooperation mit Tinci ist ein weiterer Schritt, um uns in diesem Markt zu etablieren.«

Guangzhou Tinci Materials Technology (Tinci) ist nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Hersteller für Leitsalze und Elektrolyte und betreibt in China drei Produktionsstandorte für Elektrolytformulierungen. Drei weitere Werke sind derzeit im Bau. Bereits ab dem kommenden Jahr 2022 wird der Spezialchemie-Konzern Lanxess Elektrolytformulierungen in Leverkusen für Lithium-Ionen-Batterien im Auftrag des chinesischen Unternehmens herstellen. Damit wird Tinci die Batteriezellen-Hersteller in Europa lokal beliefern können.

Zur Produktion nutzt Lanxess eine Anlage seiner Tochtergesellschaft Saltigo, um die Elektrolyte unter höchsten Qualitätsanforderungen zu formulieren.

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