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Digital-/Mixed-Signal-Oszilloskope

Leistung kompakt verpackt


Fortsetzung des Artikels von Teil 1

History-Speicher für bis zu 100.000 Messungen

Der History-Speicher – ein erweiterter sequenzieller Speicher – legt automatisch bis zu 100.000 zuvor erfasste Messkurven ab. Anschließend können die Signale einzeln, überlagert oder in einer Liste mit Zeitstempel angezeigt werden. Über eine clever ausgelegte Suchfunktion kann man gezielt nach besonderen Ereignissen oder Fehlern suchen. Ist das interessierende Signal gefunden, können Cursor-Messungen, Berechnungen oder statistische Betrachtungen der Parameterwerte durchgeführt werden. Zusätzlich erlauben zwei unabhängige Zoom-Fenster sowie die automatische Display-Aufteilung eine übersichtliche Betrachtung der Signale und darüber hinaus eine bestmöglichste Ausnutzung der vertikalen Auflösung.

Für die Triggerung von Signalen bietet die DLM3000-Serie zum einen die allgemein bekannten Trigger-Funktionen steigende oder fallende Flanke. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, steigend und fallend in Kombination auszuwählen. Die Trigger Runt, Rise-/Fall-Time, Pattern, Pulse-Width, Time-out, Intervall oder Window OR sind für schwierigere Messaufgaben wie beispielsweise Kontaktunterbrechungen auf mehreren Kanälen zugeschnitten. Der B-Trigger erlaubt eine zusätzliche logische Verknüpfung von zwei Trigger-Bedingungen und stellt somit für die Logik-Analyse ideale Kombinationsmöglichkeiten bereit. Mit der Funktion Action on Trigger lässt sich abschließend mit jeder Triggerung eine Aktion aktivieren – z.B. das Messsignal abspeichern oder ein Warnsignal ausgeben.

Vielfältige Busanalyse-Optionen

Mit unterschiedlichen Options-Paketen für die serielle Busanalyse von FlexRay, CAN, CAN FD, LIN, SENT, CXPI, UART, I2C und SPI-Bussen stellt das DLM3000 dedizierte Trigger-Funktionen und eine Echtzeit-Dekodierung für die Vierkanal-Modelle bereit. Es können bis zu vier unterschiedliche Busse mit verschiedenen Geschwindigkeiten gleichzeitig analysiert und individuell in zwei Zoom-Fenstern oder als Analyse-Listen angezeigt werden. Anhand der intelligenten Auto-Setup-Funktion für die seriellen Busse werden beispielsweise die Bitrate und die Triggerschwelle automatisch erkannt – das ermöglicht dem Anwender eine schnelle und einfache Einstellung.

Für die Messung von Schaltverlusten, Einschaltströmen (I2t), sicheren Betriebsbereichen (SOA) und Harmonischen-Analyse für EMC-Untersuchungen bietet das DLM3000 eine spezielle Analyseoption für die Vierkanal-Modelle an. Die Messung von Leistungsparametern wie etwa Wirkleistung oder Leistungsfaktor werden zusätzlich bereitgestellt.

Schnittstellen & Co.

Für den Datentransfer, die Kommunikation bzw. Fernbedienung sowie für die Offline-Analyse stehen diverse Schnittstellen und Software-Tools zur Verfügung. Standardmäßig kommt das DLM3000 mit Gigabit-Ethernet- und USB-3.0-Kommunikationsschnittstellen, um eine reibungslose Verbindung mit verschiedenen PC-Anwendungen zu ermöglichen.

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