Panasonic überrascht Tesla Keine Beteiligung an Gigafactory in Shanghai

Die Gigafactory von Tesla in Nevada, an der Panasonic beteiligt und für die Produktion der Li-Ionen-Zellen zuständig ist, die in etwa die Hälfte der Fläche einnimmt. 2020 sollen Zellen mit einer Kapazität von 35 GWh und Packs mit 50 GWh gefertigt werden.
Die Gigafactory 1 in Sparks, Nevada. Panasonic hatte sich an der 5-Mrd.-Dollar-Investition mit Tesla beteiligt und ist für die Batterieproduktikon zuständig, will aber nicht wie ursprünglich geplant in die neue Gigafactory in Shanghai investieren.

Wenn Tesla eine Gigafactory für die Fertigung von E-Autos und Batterien in Shanghai bauen will, muss er mit chinesischen Herstellern arbeiten, Partner Panasonic zieht nicht mit.

Bisher war Panasonic der Zulieferpartner von Tesla für die Batterien. Die Nikkei Asian Review zitiert nun Kazuhiro Tsuga, President von Panasonic, mit den Worten, dass »keine Pläne bestehen, in China zu fertigen. Tesla muss entscheiden, ob die Batterien verwendet werden, die wir in Nevada produzieren oder Batterien von chinesischen Herstellern.«

Panasonic und Tesla hatten die 5 Mrd. Dollar teure Gigafactory in Nevada gemeinsam gebaut, 2017 war die Serienproduktion gestartet. Dann aber geriet die Partnerschaft unter Druck, vor allem weil Panasonic schneller mehr Gewinn erwartet hatte. Deshalb hatte Panasonic angekündigt, sich nicht am neuen Projekt in Shanghai beteiligen zu wollen. Umgekehrt hatte Elon Musk, CEO von Tesla, Panasonic kürzlich in einem Tweet vorgeworfen, dass die Batterien die Auslieferung des Model 3 begrenzen würden.

Die Gigafactory 1 in Sparks, Nevada. Panasonic hatte sich an der 5-Mrd.-Dollar-Investition mit Tesla beteiligt und ist für die Batterieproduktion zuständig, will aber nicht, wie ursprünglich vorgesehen, in die geplante Gigafactory in Shanghai investieren.