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Planungs-Software

Panasonic Automotive integriert Tool von IBM

17. Dezember 2020, 08:10 Uhr   |  Tobias Schlichtmeier

Panasonic Automotive integriert Tool von IBM
© Panasonic Automotive

Neue Technologien und wachsender Wettbewerbsdruck forcieren ein Umdenken in der Automobilindustrie. Wichtig sind effiziente Abläufe und einheitliche Steuerungssysteme. Möglich wird das mit einer Software von IBM.

Die Digitalisierung sowie neue Technologien in der Automobilindustrie erfordern effiziente interne Ablaufprozesse. Außerdem ist in dem Zuge die Steuerung von Finanzplanung, -verwaltung und -kontrolle zu optimieren. Der Automobilzulieferer Panasonic Automotive hat sich dazu entschieden, diese Herausforderungen mithilfe einer Planungs-Software von IBM anzugehen.

Die vormals dezentrale, manuell gepflegte Planungsanwendung wurde mit einer neuen integrierten Datenbank für Produkt- und Projektplanung ersetzt. Die Anwendung erlaubt es Nutzern, auf Planungs-, Reporting- und Administrationsfunktionen über das Web zuzugreifen. Zudem können die Verantwortlichen SAP-basierte Ist-Daten einbetten, um einen automatischen Abgleich zwischen Planannahme und Realität zu gewährleisten. Das ist sogar über verschiedene Währungen und Laufzeiten von über zehn Jahren hinweg möglich.

User-freundlich und »Predictive für Jedermann«

Die integrierte Anwendung basiert auf der aktuellen Version von IBM Planning Analytics (vormals TM1). Sie überzeugt vor allem mit Nutzerfreundlichkeit: Kacheln führen schnell zur gewünschten Funktion, Dashboards und Visualisierungen lassen sich flexibel und einfach erstellen und in Berichtsbücher einbinden. Neu ist außerdem die geführte Planung. Sie ermöglicht es, komplexe, mehrstufige Pläne zu erstellen, in Einzelaufgaben aufzuteilen und deren Fortschritt zu verfolgen. Ebenso einfach ist die neue Prognose-Funktion: Sie nutzt erstmals künstliche Intelligenz zum Erstellen der Prognosen und bleibt hierbei einfach anzuwenden – quasi »Predictive für Jedermann«. Sie verwendet historische Zeitreihendaten, die eine Reihe von Algorithmen durchlaufen, wobei der Algorithmus mit der besten Genauigkeit und dem geringsten Fehler ausgewählt und angezeigt wird. Anwender können die prognostizierten Daten zusammen mit den Prognoseparametern in der TM1 Datenbank speichern und weiterverarbeiten.

Inputdaten der Planung, wie Absatzannahmen, Materialkosten oder F&E-Aufwendungen, sind in verschiedenen Währungen darstellbar. Eingegebene Plandaten aggregieren sich mithilfe der hinterlegten Berechnungsschemata automatisch und in Echtzeit und verhelfen so zu einem Gewinn- und Verlust-Reporting. Zur Ergebniskontrolle werden monatlich aktuelle SAP-Ist-Werte geladen, sodass die Anwender eine Plan-/Ist-Analyse sowie eine rollierende Prognose erstellen können. Es wurde eine Option implementiert, mit verschiedenen Szenarien zu arbeiten und berichtete Szenarien einzufrieren.

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