Unfall in NAND-Flash-Fab

Samsung dementiert gravierende Auswirkungen

16. März 2018, 10:46 Uhr | Heinz Arnold
Das Werk von Samsung in Pyeongtaek, wo gerade im zweiten Stock eine neue DRAM-Linie entsteht.
Das Werk von Samsung in Pyeongtaek
© Samsung

Während in den Medien über einen schweren Unfall mit globalen Effekt spekuliert wurde, spricht Samsung gegenüber Markt&Technik von nur »leichten Auswirkungen«.

»Der Vorfall, der sich in unserem Werk in Pyeongtaek ereignet hat, nahm nur leichte Auswirkungen auf die Produktion. Basierend auf Analystenberichten wird angenommen, dass die betroffene Stückzahl weniger als 0,1 Prozent des jährlichen NAND Absatzes ausmacht«, so ist einer Stellungnahme von Samsung zum Unfall zu lesen.

Im den Medien war von bis zu 60.000 NAND-Flash-Wafern die Rede, die zerstört worden sein sollten. Das entspräche 11 Prozent der Fertigung von Samsung oder 3,5 Prozent der Weltproduktion, wie Tom´s Hardware berichtete.

Der Unfall war am 9. März geschehen. Auswirkungen sind derzeit jedenfalls noch nicht feststellbar. Weil NAND-Speicher im vergangenen Jahr knapp waren, bauen die Hersteller – neben Samsung sind darunter Toshiba, SK Hynix, Micron, Intel und Western Digital – ihre Fertigungskapazitäten im NAND-Speicherbereich derzeit aus.

 

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