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Neues zum Feuer im Werk Berlin

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ASML hat nach dem Brand im Berliner Werk am 3. Januar 2022 die Produktion in den betroffenen zwei Gebäuden teilweise wieder aufgenommen.

Das Feuer war in eine Produktionsgebäude auf dem Werksgelände in Berlin (ehemals Berliner Glas) ausgebrochen. Der Rauch beschädigte ein benachbartes Gebäude. An den übrigen Gebäuden auf dem Werksgelände hat das Feuer keine Schäden verursacht. 

Im Berliner Werk werden keine Komponenten hergestellt, die in Metrologie- und Inspektions-Maschinen Einsatz finden. Die Produktion von Komponenten für Deep-UV-Lithografiegeräte hat ASML an Standort Berlin bereits wieder aufgenommen. Das Unternehmen geht nicht davon aus, dass  die kurze Unterbrechung der Produktion Auswirkungen auf den ursprünglich geplanten Ausstoß und den geplanten Umsatz nehmen werde. Außerdem werden in Berlin Vorrichtungen zum Befestigen der Wafern auf den Arbeitsbühnen von EUV-Lithografiegeräten hergestellt. Hier ist die Produktion noch nicht wieder angelaufen. ASML untersucht gerade, wie sie wieder hochgefahren werden kann, so dass die Auswirkungen auf die EUV-Kunden minimiert werden können. Das gilt für den Bau neuer EUV-Systeme wie für die Wartungs-Services im Feld.

Am 19. Januar wird ASML die Ergebnisse des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2021 vorstellen. Dabei werde ASML einen Ausblick auf das Jahr 2022 und insbesondere auch den neusten Stand über die Auswirkungen des Feuers im Gelände in Berlin geben.

ASML hatte im Juli 2020 den deutschen Optikspezialisten Berliner Glas übernommen. Im November 2021 hatte Jenoptik von ASML die Geschäftsbereiche von Berliner Glas für 300 Mio. Euro gekauft, die Komponenten hergestellt haben, die nicht in der Lithografie benötigt werden.

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