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Raspberry Pi Pico mit Pi-Mikrocontroller

21. Januar 2021, 09:31 Uhr   |  Tobias Schlichtmeier

Raspberry Pi Pico mit Pi-Mikrocontroller
© Farnell

Der Raspberry Pi Pico basiert auf dem Raspberry-Pi-Mikrocontroller »RP2040«

Ab sofort gibt es ein neues Produkt auf Raspberry-Pi-Basis: den Raspberry Pi Pico. Er basiert auf einem eigens von Raspberry Pi entwickelten Chip und ist ab sofort beim Distributor Farnell erhältlich.

Der Raspberry Pi Pico soll die hohe Leistung und Benutzerfreundlichkeit des Raspberry auf den Mikrocontroller-Markt übertragen – und das bei einem Preis von 4 US-Dollar. Entwickler können den Raspberry Pi Pico ab Montag, den 25. Januar, auf der Farnell-Website beziehen.

Der Raspberry Pi Pico basiert auf dem Raspberry-Pi-Mikrocontroller »RP2040« und bietet eine flexible, preisgünstige Entwicklungsplattform. Sie ist ebenso direkt in Endprodukten einsetzbar, womit sie deren Markteinführungszeit verkürzt. Der RP2040 bietet eine hohe Leistung bei voller Auslastung, einen großen chipinternen Speicher sowie eine Vielzahl von E/A-Optionen. Laut Farnell können professionelle Elektronikentwickler, die mit dem Raspberry Pi bereits vertraut sind, problemlos auf den Pi Pico umsteigen.

Zu den wichtigsten Funktionen und Merkmalen zählen:

  • Speicher: Chip-interner SRAM mit 264 kB, Board-interner QSPI-Flash mit 2 MB
  • Schnittstellen und Mechanik: 26 GPIO-Pins, von denen drei als Analogeingänge verwendet werden können. 0,1-Zoll-Durchsteck-Pads mit verzahnten Kanten für die SMT-Bestückung.
  • Stromversorgung: Board-internes Netzteil mit 3,3 V für RP2040 und externe Schaltungen. Eingangsspannungsbereich von 1,8 bis 5,5 V.
  • Entwicklertools: Einfache Drag-and-Drop-Programmierung über Micro-USB. 3-poliger Serial Wire Debug (SWD)-Anschluss für interaktives Debugging. Umfassendes C-SDK, ausgereifter MicroPython-Port und umfangreiche Beispiele und Dokumentation.

Das Herzstück des Raspberry Pi Pico ist der RP2040, ein von Raspberry Pi entwickelter Mikrocontroller. Er verfügt über zwei mit 133 MHz getaktete Arm-Cortex-M0+-Cores, 264 kB chipinternen SRAM sowie 30 Multifunktions-GPIO-Pins. Außerdem eine dedizierte Hardware für gängige Peripheriegeräte, ein programmierbares E/A-Subsystem für erweiterte Peripherieunterstützung sowie einen 4-Kanal-ADC mit internem Temperatursensor und integriertes USB 1.1 mit Host- und Geräteunterstützung.

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