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Mit AMD-Ryzen-2000-Prozessoren

Single-Board-Computer »Profive Nuce«

26. Januar 2021, 08:30 Uhr   |  Tobias Schlichtmeier

Single-Board-Computer »Profive Nuce«
© E.E.P.D.

Der Embedded-Spezialist E.E.P.D. aus Weichs bei München bietet mit dem »Profive Nuce« einen Single-Board-Computer (SBC) auf Basis von AMDs Ryzen-V2000-Prozessoren. Er wird in Deutschland entwickelt und produziert.

Die Prozessoren des SBCs erreichen Taktraten bis zu 4,15 GHz, besitzen acht Kerne und 16 Threads sowie eine TDP (Thermal Design Power) von bis zu 54 W. Der Arbeitsspeicher des Profive Nuce von E.E.P.D beträgt bis zu 32 GB Dual-Channel-DDR4-3200-SO-DIMM mit Error Correction Code (ECC)-Unterstützung. Zur weiteren Ausstattung zählen:

  • zwei Gigabit-Ethernet (GbE)-Schnittstellen mit 2,5 Gbit/s,
  • TSN-Support und Wake-on-LAN
  • zwei USB-3.1-Ports der zweiten Generation
  • zwei interne USB-2.0-Ports,
  • zwei serielle RS232/485-Ports (HDX/FDX) sowie
  • HD-Audio mit Anschlüssen für Mikrofon und Kopfhörer.

Außerdem gibt es einen USB-C-Connector für USB-3.1-Gen2 oder DP++-Ausgang mit Auflösungen von bis zu 4096 x 2160 Pixel bei 60 Hz. Die Grafikausgabe erfolgt über zwei Mini-DP++-Anschlüsse für Auflösungen von bis zu 4096 x 2160 Pixel bei 60 Hz sowie über einen eDP-Ausgang mit maximal 3840 x 2160 Pixeln und steuerbarer Hintergrundbeleuchtung.

Der SBC bietet Sicherheitsfeatures wie TPM-2.0-Support für AMDs Firmware Trusted Platform sowie Infineons SLB 9670, Health-Monitoring und -Management mit regelbarer Lüftersteuerung, Hardware-Überwachung und Watchdog. Er verfügt über diverse M.2-Steckplätze. Außerdem hat der SBC zwei SATA-Ports mit separatem Power-Anschluss. Der etwa 102 x 102 mm2 große SBC wird mit Versorgungsspannungen zwischen 10,8 und 26,4 VDC betrieben. Er ist für den Temperaturbereich von 0 bis +60 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit bis 95 % bei 40 °C konzipiert. Als Betriebssystem kommen Microsoft Windows 10, Microsoft Windows 10 IoT Enterprise oder Linux (Ubuntu 20.04 LTS) zum Einsatz.
 
Der SBC wird bei E.E.P.D. in Deutschland entwickelt, produziert und der Support erfolgt vom Fertigungsstandort. Beim Fertigen verwendet E.E.P.D laut eigenen Aussagen Komponenten und Betriebssysteme, die auf der »Long-term-Roadmap« stehen und somit die Langzeitverfügbarkeit des Systems gewährleisten.

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