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Dank Baukasten-Prinzip

Embedded-Box-PCs – individuell anpassbar

04. Februar 2021, 10:00 Uhr   |  Tobias Schlichtmeier

Embedded-Box-PCs – individuell anpassbar
© Kontron | Aaronn Electronic

Kontrons Box-PCs sind individuell konfigurierbar bei Aaronn Electronic erhältlich.

Industrie-PCs sind flexibel einsetzbar. Zum Beispiel die KBox-Serie von Kontron. Mit Anpassungen nach Kundenwunsch sind sie noch leistungsfähiger und eignen sich für ein breites Einsatzspektrum.

Die Embedded-Box-PCs »KBox B-201-CFL« und »KBox B-202-CFL« von Kontron basieren auf  Motherboards im Mini-ITX-Formfaktor. Sie laufen mit Intels Core-Prozessoren der achten oder neunten Generation. Über das Baukasten-Prinzip richtet der Systemintegrator Aaronn Electronic aus Puchheim bei München die beiden Box-PCs auf Kundenanforderungen aus. Im Fokus stehen besonders Software mit hoher Rechenleistung sowie geringe Gesamtkosten – zum Beispiel bei Videoanalysen, medizinische Diagnosegeräten oder der Lagerautomatisierung.

Kontrons Box-PCs sind jeweils in einer Smart Line und einer Value Line erhältlich. Sie unterscheiden sich bei der Ausstattung und Anzahl der Schnittstellen. Die größere KBox B-202-CFL bietet zudem zwei PCIe-x8- oder einen PCIe-x16-Slot – hiermit ist das Erweitern mit Netzwerk- oder Grafikkarten möglich. Mit den kompakten Abmessungen von 190 x 60 x 190 mm (KBox B-201-CFL) sowie 190 x 120 x 190 mm (KBox B-201-CFL) eignen sie sich für die Gebäudeautomatisierung sowie zur Licht- und Multimedia-Steuerung.

Kontron KBox-B-Serie im Detail

Die KBox B-201-CFL wird vom Intel H310 Express Chipset (Value Line) oder Q370 Express Chipset (Smart Line) unterstützt. An Arbeitsspeicher sind bis zu 32 GB DDR4L möglich, als Massenspeicher dient eine M.2 SSD mit bis zu 2 TB. Als Betriebssystem ist Windows 10 IoT oder Ubuntu Linux möglich. Vorhandene Schnittstellen sind unter anderem DVI-D, zweifach DisplayPort, Audio, zwei LAN-Ports sowie eine serielle RS232-Schnittstelle.

Die KBox B-202-CFL läuft auf Intels Coffee-Lake-Prozessor mit bis zu sechs Kernen. Die Schnittstellenausstattung gleicht dem kleineren Modell B-201-CFL, allerdings sind mehr interne Erweiterungsmöglichkeiten verfügbar, darunter vierfach SATA-III. Außerdem ist die B-202-CFL an der Wand montierbar.

Mehr Flexibilität mit dem Baukasten-Prinzip

Die gesamte KBox-B-Serie ist über Aaronn Electronic erhältlich und individuell konfigurierbar. Vorgegeben sind lediglich das Gehäuse, das Mini-ITX-Board, der Lüfter sowie das Netzteil – beim B-202 Barebone außerdem die Riser-Karte. Alle anderen Komponenten – also etwa CPU, Arbeits- und Massenspeicher oder WiFi – stellt Aaronn in Zusammenarbeit mit dem Kunden passgenau zusammen und stimmt sie aufeinander ab. Zusätzlich lassen sich kleine Modifikationen vornehmen und gesonderte Support-Vereinbarungen treffen. Für Software-Anbieter, die ihre Anwendung auf den Box-PCs beim Kunden bereitstellen wollen, ist ein eigenes Gehäuse-Logo möglich. Alle Dienstleistungen sind bereits bei kleinen Stückzahlen möglich.

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