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Finanzierungsrunde für HeyCharge

Statkraft Ventures beteiligt sich mit mehreren Millionen

HeyCharge Investition
Die Investoren der aktuellen Finanzierungsrunde ermöglichen es HeyCharge, Verbrauchern weltweit kostengünstige Ladeoptionen anzubieten.
© denisismagilov/Adobe Stock

Das deutsche Start-up HeyCharge, das einen einfacheren Zugang zum Laden von Elektrofahrzeugen ermöglichen will, hat Wagniskapital in Höhe von 4,7 Millionen US-Dollar eingeworben. Mit der Investition will HeyCharge sein Produkt weiter skalieren und in mehrere globale Märkte einführen.

HeyCharge wendet sich mit seinen Produkten nicht nur an Verbraucher, sondern arbeitet ebenso mit Unternehmen zusammen, um sie in neue oder bestehende Ladelösungen einzubinden.

Zu der millionenschweren Investition erklärt Steffen Funck, Geschäftsführer bei Statkraft Ventures, bestätigt: »Das rasante Wachstum des Elektrofahrzeugmarktes in den kommenden Jahren wird einen stärkeren Infrastrukturausbau von Ladelösungen erfordern, wo auch immer Menschen leben und arbeiten. HeyCharge ist das erste Unternehmen, das eine Plattform entwickelt hat, die das Laden von Elektrofahrzeugen ohne dedizierte Internetverbindung ermöglicht. HeyCharge-fähige Ladegeräte können problemlos und kostengünstig eingesetzt werden, was sie zur idealen Wahl für Immobilienbesitzer und Mieter gleichermaßen macht. Wir freuen uns, das Team bei der weiteren Skalierung unterstützen zu können.«

HeyCharge war Teil des Y-Combinator-Start-up-Accelerators. Die Seed-Finanzierungsrunde wird von BMW i Ventures angeführt, dem Venture-Capital-Arm der BMW Group.

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Ziel von HeyCharge: Elektrofahrzeuge überall laden

Das Start-up bietet eigenen Angaben zufolge eine weltweit einmalige, erschwingliche, skalierbare und leicht zugängliche Ladelösung für Mehrfamilienhäuser, Büros, Hotels und ähnlichen Anwendungsbereiche an. Während 80 Prozent aller Ladeaktivitäten in solchen halb-öffentlichen Umgebungen stattfinden werden, bremst die derzeitige Abhängigkeit traditioneller intelligenter Ladeinfrastruktur von einer Internetverbindung sowie ein langer und teurer Einrichtungsprozess deren Skalierbarkeit.

Die zum Patent angemeldete Technologie von HeyCharge, SecureCharge, will die EV-Ladeindustrie revolutionieren, indem sie die Notwendigkeit einer Internetverbindung vor Ort obsolet macht. Die App des Nutzers und der Ladepunkt kommunizieren stattdessen direkt über Bluetooth miteinander.

In Verbindung mit der Plug&Play-Hardware des Unternehmens, Access Point, ist die Einrichtung schnell, einfach und kostengünstig. Dadurch kann HeyCharge die Gesamtkosten für Ladeinfrastruktur in Gebäuden senken.

HeyCharge wurde von Chris Carde und Dr. Robert Lasowski im März 2020 gegründet. Mit Hintergründen in den Bereichen Elektrofahrzeuge und Mobilität haben Chris und Robert für eine Reihe von Technologie- und Automobilmarken gearbeitet, darunter Mercedes-Benz, Google, BMW und SIXT. Aufgrund ihrer Expertise und Erfahrung in diesem Sektor ist das Team gut positioniert, um die Einführung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge auf der ganzen Welt voranzutreiben


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