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Sicherer unterwegs ohne Passwörter

Keine Angst vor digitalen Autopiraten

Autonomes Fahren Sicherheit
Unternehmen der gesamten Automotive-Wertschöpfungskette sollten der Cybersicherheit höchste Priorität einräumen, wenn sie wettbewerbsfähig sein wollen.
© Sergey Nivens/AdobeStock

Mit dem autonomen, selbstfahrenden Auto rückt auch die Horrorvision eines von fremder Hand gekaperten Fahrzeugs näher. Deshalb empfiehlt es sich, Authentifizierungslösungen einzusetzen, die ohne den großen Risikofaktor Passwörter auskommen, um die Systemsicherheit in ihrer Gesamtheit zu stärken.

Mit der zunehmenden Konnektivität von Fahrzeugen bekommt die Automobilindustrie viele Möglichkeiten, neue Funktionen und attraktive Geschäftsmodelle zu entwickeln. Zugleich steigt aber auch das Potenzial für Angriffe auf die Netzwerke. Um in der Branche zu bestehen, müssen Unternehmen daher Cybersicherheit ganzheitlich über den gesamten Lebenszyklus der Systementwicklung und in der gesamten Lieferkette berücksichtigen.

Es gibt bereits sehr gute Tools und Verfahren für Cyber-Risikomanagement, Update-Management und Analyse-Technologien. All das ist jedoch kostenintensiv und aufwändig – und trotzdem können alle Bemühungen durch das schwächste Glied der Kette leicht zunichte gemacht werden: die Passwörter.

Passwörter sind der Knackpunkt

Schwache Passwörter; sorglose und naive Anwender, die ihre Passwörter leichtsinnig an Dritte weitergeben oder einer Phishing-Attacke zum Opfer fallen; aber auch Passwort-Leaks sind eine große Gefahr für das ganze IT-System. »Multi-Faktor-Authentifizierungslösungen ohne Passwörter unterstützen Unternehmen dabei, dass die bereits implementierten Sicherheitsmaßnahmen nicht ins Leere laufen«, erklärt Rainer Witzgall, Country Manager DACH des Cybersecurity-Software-Herstellers Veridium.

Die Authentifizierungs-Plattform VeridiumID nutzt die Tatsache, dass jede Person ein unverwechselbares individuelles Bewegungsmuster besitzt, um Passwortrisiken gänzlich zu vermeiden. Sie verwendet die in allen handelsüblichen Smartphones bereits integrierte Biometrie, um Bewegungsimpulse wie Stärke des Drucks auf den Screen oder Flüssigkeit der Bewegungen mittels Künstlicher Intelligenz in Daten umzusetzen, die in ihrer Komplexität von Dritten nicht nachvollzogen und daher auch nicht dupliziert werden können.

»Der Besitz des Smartphones und diese spezifische Nutzung der Biometrie erfüllen bereits alle Kriterien für eine Multi-Faktor-Authentifizierung, die Verwendung eines Passworts ist nicht mehr nötig«, so Witzgall. Somit kann kein Kennwort geknackt werden, denn es gibt keines, weder verschlüsselt noch unverschlüsselt, weder als Hashwert noch im Klartext.

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