Auf den EV-Sektor ausgerichtet

Murata-Chip-Ferritperlen für 20 A

2. August 2022, 11:24 Uhr | Irina Hübner
Die neuen Chip-Ferritperlen von Murata.
© Murata

Bei den Chip-Ferritperlen der Serie BLE32SN von Murata handelt sich dabei um Entstör-Bauteile, die für einen Nennstrom von 20 A ausgelegt sind. Die Bauelemente eignen sich für den Einsatz in Batterieladesystemen, Antriebssträngen von Elektrofahrzeugen und industriellen Anlagen.

Bislang waren Störfilter in Chip-Bauweise für bis zu 20 A Nennstrom nicht verfügbar. Stattdessen mussten mehrere Chips parallelgeschaltet werden, was einerseits die Materialkosten in die Höhe trieb und andererseits Platz auf der Leiterplatte kostete. Durch die BLE32SN-Serie von Murata reduziert sich also die Zahl der benötigten Komponenten.

Mithilfe fortschrittlicher Struktursimulations-Techniken ist es den Ingenieuren von Murata gelungen, ein proprietäres Design der internen Elektroden zu realisieren, mit dem sich das Elektrodenvolumen vergrößert. Das Resultat ist eine deutliche Senkung des Gleichstromwiderstands, wodurch sich wiederum die Wärmeentwicklung reduziert, sodass weniger Entwärmungs-Maßnahmen erforderlich sind, was wiederum zu Kosten- und Gewichtseinsparungen führt.

Mit Abmessungen von 3,2 mm x 2,5 mm x 2 mm sind die Chip-Ferritperlen der Serie BLE32SN von Murata sehr kompakt. Abhängig von den Anforderungen der Kundenapplikation sind die Bausteine für einen Temperaturbereich von -55 °C bis +125 °C oder von -55 °C bis +150 °C lieferbar.


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