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Mehr Testkapazitäten für Lithium-Ionen-Batterien

06. April 2020, 12:30 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Mehr Testkapazitäten für Lithium-Ionen-Batterien
© TÜV Süd

Der TÜV SÜD hat mit Laborerweiterungen seine Kapazitäten für Crashtests, Zellperformance-Prüfungen, Transportprüfungen und Sicherheitstests von Lithium-IonenBatterien deutlich ausgebaut.

TÜV Süd hat mit Laborerweiterungen die Kapazitäten für Crashtests, Zellperformance-Prüfungen, Transportprüfungen und Sicherheitstests von Lithium-Ionen-Batterien ausgebaut. Die Erweiterungen an der Crashanlage kommt neben den Batterieprüfungen auch den Tests weiterer Automobilkomponenten zu Gute. 

Für Zellperformance-Prüfungen wurden über 700 zusätzliche Testkanäle installiert.Zusätzlich wurde ein Laborbereich für die Prüfung von Lithium-Ionen-Batterien mit dem Schwerpunkt UN38.3-Transportprüfungen und Sicherheitstests nach IEC 62133 inklusive CB-Zertifizierung geschaffen. Die Fokussierung dieses Laborbereichs optimiert die Teststände entsprechend, wodurch sich Durchlauf- und Vorlaufzeiten für die einzelnen Prüfungen deutlich reduzieren

Im Zuge des Laborausbaus wurden auch Erweiterungen im Crashzentrum vorgenommen. Ein neues Schlittensystem ermöglicht Schockbelastungen mit einer Beschleunigung von bis zu 150 g und Tests von Batterien bis zu 1.000 kg. Das neue, modulare System reduziert außerdem die Rüstzeiten und erhöht damit den Testdurchsatz. Neben Schocktests für Batterien z.B. nach ECE-R100.02 werden auf der Crash-Anlage auch Schockprüfungen für weitere Komponenten wie etwa Sitze, Gurte und Dachträger durchgeführt. Durch den umfangreichen Akkreditierungs-Scope, über den TÜV SÜD im Bereich Crashtests verfügt, können die durchgeführten Tests für die Zulassung der Komponenten bei einer nationalen Zulassungsbehörde verwendet werden. 

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