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Intelligente Infrastruktur

FCA stellt Vehicle-to-Grid-Projekt im Werk Mirafiori vor

25. September 2020, 10:30 Uhr   |  Stefanie Eckardt

FCA stellt Vehicle-to-Grid-Projekt im Werk Mirafiori vor
© FCA

Fiat Chrysler, Engie EPS und Terna erforschen in Turin gemeinsam intelligente Infrastruktur zum Aufladen von Elektrofahrzeugen. Interaktion mit öffentlicher Stromversorgung senkt Betriebskosten und optimiert Netzstabilität.

Fiat Chrysler, der Technologiekonzern Engie Eps und der italienische Stromnetzbetreiber Terna haben in Turin ein Pilotprojekt zur Vehicle-to-Grid-Technologie eingeweiht. Mit dem Projekt soll die Interaktion zwischen Elektrofahrzeugen und dem öffentlichen Stromnetz erforscht und getestet werden.

Vehicle-to-Grid-Technologie ermöglicht es Elektrofahrzeugen, Energie bidirektional mit dem Stromnetz auszutauschen. Die Fahrzeuge werden so zu einer wertvollen Ressource für die von Terna betriebenen Hoch- und Höchstspannungsnetze und ermöglichen eine nachhaltigere Energieversorgung. Im Gegenzug lassen sich die Betriebskosten der Elektrofahrzeuge zum Nutzen der Besitzer optimieren.

Die erforderliche bidirektionale Technologie, die sowohl das Aufladen des Fahrzeugs als auch die Rückführung von Strom ins öffentliche Netz ermöglicht, kann nur dann effizient funktionieren, wenn die beteiligten Systeme reibungslos miteinander kommunizieren. Diese Kommunikation ist ein Schwerpunkt des gestarteten Pilotprojektes.

Roberto Di Stefano, FCA Head of e-Mobility in der EMEA Region, erklärte: »Die Vehicle-to-Grid-Technologie stellt eine gute Möglichkeit dar, die Betriebskosten von E-Autos zu optimieren, und außerdem zur Nachhaltigkeit des Stromnetzes beizutragen. Wir brauchen jedoch ein gesetzliches Umfeld, das diese Technologie begünstigt. Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung hat Kriterien festgelegt und Mittel bereitgestellt, um den Ausbau der Vehicle-to-Grid-Technologie in Italien zu fördern. Ziel ist es, die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu fördern und mehr flexible Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die unser Elektrizitätssystem für eine ausreichende Einbeziehung erneuerbarer Energien benötigt. Wir erwarten nun die regulatorischen Rahmenbedingungen, die sich auf die gerechte Vergütung von Dienstleistungen zur Netzstabilisierung sowie die Deckung der zusätzlichen Kosten beziehen, die mit der Installation von bidirektionalen Ladesäulen und Systemen zur Erfassung dieser Dienstleistungen verbunden sind.«

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