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SiC-Inverter von BorgWarner

Damit erreichen Elektrofahrzeuge eine größere Reichweite

BorgWarner SiC-Inverter
Der neue SiC-Inverter aus dem Hause BorgWarner soll eine höhere Effizienz und Leistungsdichte als frühere Generationen bieten.
© BorgWarner

Der 400-V-Siliziumkarbid-Inverter (SiC) des Herstellers BorgWarner ist mit beidseitig gekühlten Leistungsschaltern ausgestattet und soll es OEMs ermöglichen, batteriebetriebene Fahrzeuge mit verbesserten Fahrleistungen und größerer Reichweite zu bauen.

Die Konstruktion des neuen SiC-Inverters baut auf der von BorgWarner entwickelten Kühltechnik auf, um die Halbleiterfläche und das SiC Material zu reduzieren. Auf diese Weise entsteht laut Unternehmen ein leichteres und kleineres System zu geringeren Kosten, verglichen mit anderen siliziumbasierten Invertern.

Das System soll durch die Schalterbauweise ohne Bonddrähte eine längere Lebensdauer aufweisen; die Leistungsschalter mit Silizium-Bipolartransistoren mit isoliertem Gate wurden durch SiC-Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor Leistungsschalter ersetzt. Dies führt nach Herstellerangaben zu einer Reduzierung der Schaltverluste um bis zu 70 Prozent und bietet OEMs eine verbesserte Leistung ihrer elektrifizierten Antriebssysteme bei geringeren Kosten.

Die meisten Inverter nutzen heute Silizium als Halbleitermaterial, was die Leistung bei höheren Spannungen beeinträchtigen kann. Der SiC-Inverter von BorgWarner hingegen erzielt aufgrund verbesserter Schalteffizienz und höherer Sperrschichttemperaturen sehr gute Ergebnisse bei Hochleistungsanwendungen, so das Unternehmen.


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