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Augmented Reality für Head-up-Displays

Sicherer unterwegs im Straßenverkehr

Infnineon Head-up-Display
Der MEMS-Scanner-Chipsatz ermöglicht laut Hersteller Infineon anspruchsvolle HUD-Systeme mit Augmented Realty bei minimalem Platzbedarf.
© Infineon

Mit einem neu entwickelten MEMS-Scanner will Infineon für mehr Sicherheit und Komfort beim Autofahren sorgen. Mit ihm sollen sich digitale Daten auf der gesamten Windschutzscheibe anzeigen lassen, mit denen der Fahrer zügig und bequem durch den Verkehr kommt.

Augmented-Reality-(AR)-Lösungen unterfüttern die reale Umgebung mit digitalen Informationen und helfen den Menschen, sich im Alltag, bei der Arbeit und in der Freizeit, vor allem aber im Straßenverkehr bequemer und sicherer fortzubewegen. Für diesen Anwendungsbereich hat Infineon Technologies nun einen MEMS-Scanner herausgebracht, der vielfältige neue Produktdesigns und Anwendungen ermöglichen soll, um Informationen auf Glasflächen zu projizieren.

Die Kombination aus MEMS-Spiegel und MEMS-Treiber ist winzig und hat einen geringen Stromverbrauch. Sie macht AR-Lösungen für einen breiteren Markt zugänglich, ob tragbare Elektronik wie Brillen oder Head-up-Displays in Autos. Der MEMS-Scanner-Chipsatz des Herstellers hat einen schwenkbaren Spiegel, der die Grundlage für eine neue Generation von Laser-Beam-Scanner-Projektoren legt. 

Besseres Fahrerlebnis für alle Fahrzeugklassen

Herkömmliche Head-up-Display-(HUD)-Systeme können mehr als 30 Liter optisches Volumen im Armaturenbrett erfordern und bieten trotzdem nur ein sehr beschränktes Sichtfeld. Im Gegensatz dazu sollen Laser-Beam-Scanner auf Basis der Chiplösung von Infineon anspruchsvolle HUD-Systeme mit AR bei minimalem Platzbedarf ermöglichen. Das erlaubt dank der einfachen Integration und niedrigeren Stückkosten AR-HUDs mit großem Sichtfeld selbst in Fahrzeugen der Kleinwagen- und Kompaktklasse.

Mit AR-Brillen digitale Informationen fest im Blick

Der MEMS-Scanner-Chipsatz macht das Design von AR-Mikrodisplays mit geringem Gewicht möglich, die sich einfach in Alltags- und Sportbrillen integrieren lassen. Aufgrund des geringen Stromverbrauchs des Chipsatzes sind kleine Akkus ausreichend. So kann man die Brille den ganzen Tag tragen, ohne sie aufladen zu müssen.

Für die Entwicklung von AR-Brillensystemen für Konsumelektronik kooperiert Infineon mitTriLite Technologies, einem in Wien ansässigen Startup. Während Infineon den MEMS-Scanner-Chipsatz weiterentwickelt, konzentriert sich TriLite auf die Systemintegration und die Steueralgorithmen zur Verbesserung der optischen Leistung des Systems.


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