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Neue Infrastruktur-gestützte Lösung

Ford, Bedrock und Bosch testen fahrerloses Parken in Nordamerika

Fahrerlos Parken dank intelligenter Infrastruktur – das erproben momentan Ford, Bedrock und Bosch in Detroit.
Fahrerlos Parken dank intelligenter Infrastruktur – das erproben momentan Ford, Bedrock und Bosch in Detroit.
© Robert Bosch

Ford, Bedrock und Bosch zeigen mit Entwicklungsfahrzeugen, wie das Einparken dank moderner Infrastrukturtechnik von Bosch vollautomatisiert und komplett fahrerlos absolviert werden kann. Gemeinsam testen die Unternehmen Automated Valet Parking erstmals in einem Detroiter Parkhaus.

Ford, Bedrock und Bosch testen Automated Valet Parking erstmals in den USA im Parkhaus des »The Assembly« genannten Gebäudekomplexes im Detroiter Stadtteil Corktown. Dieses Viertel rund um die Michigan Central Station, den alten Detroiter Bahnhof, soll künftig zur Keimzelle für die urbane Mobilität auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus werden. Hier entsteht zudem Fords neuer Campus für automobile Innovationen. Betrieben wird das Parkhaus vom US-Immobilienunternehmen Bedrock. Der dort aufgebaute fahrerlose Parkservice gilt somit als die erste infrastrukturgestützte Lösung für einen automatisierten Vorfahr- und Einpark-Service im realen Mischbetrieb in den USA.

Wie funktioniert das Ganze? Das Fahrzeug wird in einem eigens dafür ausgewiesenen Bereich im Parkhaus abgestellt. Anschließend verlässt der Fahrer das Fahrzeug und aktiviert per Smartphone-App den Parkvorgang. Die intelligente Parkhaus-Infrastruktur  übernimmt nun im Zusammenspiel mit der Fahrzeugtechnik die Fahrt zum freien Parkplatz und das Parken. Genauso kommt das Auto per App-Befehl auch wieder vorgefahren.

Die Tests von Ford, Bedrock und Bosch zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit von Unternehmen mit sich ergänzenden Kompetenzen für die Entwicklung neuer Mobilitätslösungen ist. So sammeln sie nicht nur Erfahrungen mit dem System, dem Erlebnis der Benutzer und dem Design der Fahrzeuge, sondern gewinnen auch wichtige Erkenntnisse für die Gestaltung des Parkhauses. Denn das fahrerlose Parken per Smartphone-App hat sowohl für den Autofahrer als auch für Parkraumbetreiber und Immobilienunternehmen Vorteile, beispielsweise durch eine effizientere Parkraumnutzung und neue Service-Angebote. Die Infrastrukturtechnik von Bosch lässt sich in Neubauten integrieren, aber auch Bestandsparkhäuser können nachgerüstet werden. Werden in den Parkhäusern künftig einzelne Bereiche nur für automatisiert parkende Autos ausgewiesen, passen bis zu 20 Prozent mehr Fahrzeuge auf die gleiche Fläche, weil sie dichter parken. Services mit Mehrwert sorgen dafür, dass Autofahrer wiederkommen.


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