Organs on Chips

Mit MEMS menschliche Organe zu simulieren

4. Juni 2018, 16:20 Uhr | Heinz Arnold
Ein MEMS-Baustein von Sensera: Die Säulen haben einen Durchmesser von 7 nm
Ein MEMS-Baustein von Sensera: Die Säulen haben einen Durchmesser von 7 nm
© Sensera

Mit MEMS von Sensera lassen sich die Funktion von menschlichen Organe wie Lunge, Darm, Nieren, Haut, Knochenmark und die Blut-Hirn-Schranke nachbilden.

»Sensera ist einer der Schlüsselpartner für die Fertigung der mikrofludischen MEMS, die für den Aufbau von medizinischen Systemen und personalisierter Gesundheitsüberwachung erforderlich sind«, sagt Dr. Richard Novak, Senior Staff Engineer des Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering der at Harvard Universität. »Diese “Organs-on-Chips” bieten eine Alternative zu traditionellen Tierversuchen. Jedes “Organs-on-Chips” enthält eine Membran mit Kanälen, in denen sich lebende menschliche Zellen befinden.«  

Dies Kanäle leiten Flüssigkeiten ähnlich weiter, wie dies im menschlichen Körper geschieht.

Für das Wyss Institute und weitere Kunden entwickelt Sensera MEMS-Formen, um mit deren Hilfe polymere Membranen aufzubauen, die in den Organ-on-Chips zum Einsatz kommen. »Wir haben unsere bisherigen MEMS-Prozesse auf die Fertigung dieser Formen angepasst, die den strengen Qualitätsvorgaben für biomedizinische Systeme entsprechen müssen«, sagt Ralph Schmitt, CEO von Sensera.

 

Anbieter zum Thema

zu Matchmaker+

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

elektroniknet