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Ohne Personal und Stromnetz

Einfache Fiebermessung im Eingangsbereich

12. November 2020, 09:22 Uhr   |  Heinz Arnold

Einfache Fiebermessung im Eingangsbereich
© Pikkerton

Das Fiebermessgerät „Instamon SafeEntry“ von Pikkerton lässt sich überall dort anbringen, wo Personen auf Fieber getestet werden sollen. Personal und Stromanschluss sind nicht erforderlich.

Der neue Fieber-Scanner von Pikkerton kann mit einem Batteriesatz bis zu zehn Jahre arbeiten und 100.000 Messungen durchführen.

Das knapp DIN-A4-große „Instamon SafeEntry“ lässt sich überall dort anbringen, wo Fieber gemessen werden muss, etwa im Eingangsbereich von Firmen. »Auf eine vorhandene Steckdose oder ein störendes Verlängerungskabel ist man nicht angewiesen«, sagt Lothar C. Feige, Geschäftsführer der Berliner Pikkerton.

Die bislang zur Verfügung stehenden Geräte fallen meist in die Kategorien Handscanner, Kamera-basierte Scanner und Infrarot-Messstationen. Allerdings benötigen diese Verfahren meist Bedienpersonal. Auch ist in vielen Fällen ein Stromanschluss erforderlich, was in oft Installationsarbeiten nach sich zieht.

»Dagegen lassen sich unsere Scanner an beliebige Wände montieren, wahlweise mit Dübeln und Schrauben, Klebepads, VESA75-Befestigung oder durch ein Gewinde an handelsübliche Stative« erklärt Feige. Geeignet sei er auch für robustere Einsatzszenarien wie den Schulbetrieb.

Standardmäßig läuft das „Instamon SafeEntry“ mit vier Lithium-Batterien, deren Standzeit 50.000 Messungen oder rund fünf Jahre beträgt. Mit dem optionalen Upgrade lassen sich durch acht Batterien 100.000 Messungen in bis zu zehn Jahren realisieren.

Ergebnisse in wenigen Sekunden

Die Messung der Körpertemperatur dauert nur wenige Sekunden: »Personen werden vollautomatisch erkannt und über ein schnelles, einfaches Pfeilsystem auf dem Display an die optimale Messposition geführt«, erklärt Feige. »Steht der Benutzer an der richtigen Stelle, ist die Messung auch schon durchgeführt.«

Liegt die an der Stirn gemessene Körpertemperatur im Normalbereich, zeigt das Gerät einen grünen Pfeil und optional die Temperatur durch eine Laufschrift an, Fieber wird durch einen roten Pfeil signalisiert. Dank automatisch laufender Kalibrierungsroutinen und Kompensationsalgorithmen berücksichtigt das „Instamon SafeEntry“ verschiedene Parameter wie die Kleidungstemperatur und die aktuelle Uhrzeit, was zu einer h differenzierten und damit zuverlässigen Messung in kälteren Jahreszeiten führt.

DSGVO-konform

Technisch gesehen handelt es sich beim „Instamon SafeEntry“ um einen PIR-Detektor, es wird keine Strahlung ausgesendet, sondern nur empfangen. Die Funktion sei laut Feige vergleichbar mit einem herkömmlichen Bewegungsmelder, jedoch mit einem weitaus engeren und klar definierten Fokus, zusätzlicher Umwelt-Sensorik sowie nachgeschalteter spezifischer Analysesoftware. Weil keine Kameras zum Einsatz kommen, ist der Betrieb der Scanner DSGVO-konform.

Auf Wunsch sind die Scanner mit Relais erhältlich, die beispielsweise bei fieberfreien Personen automatisch eine Tür öffnen oder sie bei Fieber verschlossen halten.  »Weil die komplette Entwicklung und Produktion der Geräte in unserer Hand liegt, können wir individuell auf optische und technische Kundenwünsche eingehen«, so Feige.

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