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Zukunftssichere Multimeter

Fünf Dinge, die ein DMM künftig können muss

06. Juli 2021, 10:30 Uhr   |  Nicole Wörner

Fünf Dinge, die ein DMM künftig können muss
© Tektronix

Tektronix Keithley DMM6500 DMM – Dashboard und Cloud-Datenfreigabe machen die Signalanalyse von Instrumenten auf mobile Geräte übertragbar

Digitale Multimeter – DMMs – gehören zu den am weitesten verbreiteten elektronischen Prüfgeräten. Doch die Anforderungen an die »Alleskönner« haben sich verändert. Was ein DMM heute und in Zukunft unterstützen muss.

Von Andrea Vinci, technischer Marketing-Manager bei Tektronix EMEA

Digitale Multimeter (DMMs) werden üblicherweise zum Messen elektrischer Größen verwendet. Selbst die billigsten DMMs mit einfacher Auflösung unterstützen heute typischerweise Funktionen wie Auto-Ranging und ein hintergrundbeleuchtetes oder farbiges Display. Zusätzlich zu den üblichen Messaufgaben von Spannung und Strom (AC/DC) können sie auch Messungen von Widerstand, Temperatur, Frequenz und Kapazität unterstützen.

Der technologische Fortschritt hat die Nachfrage nach der Funktionalität von Digitalmultimetern erhöht, insbesondere bei Geräten, die in Laborbereichen eingesetzt werden. Für das Jahr 2021 und darüber hinaus sind dies die fünf Funktionen, die Sie bei Ihrem Digitalen Multimeter unbedingt berücksichtigen sollten:

  • Cloud-Konnektivität: Die Möglichkeit zu besitzen, Daten außerhalb des Instruments nahtlos zu exportieren, ohne die Verwendung von USB-Sticks, sondern durch direktes Übertragen von Daten in einen Cloud-Speicher sowie interaktive virtuelle Dashboards für eine übersichtliche Datenvisualisierung.
  • Große und empfindliche Bildschirmanzeigen sowie Touchscreen-Oberflächen am Instrument.
  • Programmierbare Funktionen, die es dem Gerät ermöglichen, Entscheidungen auf der Grundlage lokal erfasster Daten zu treffen, und vor allem die Ausführung komplexer Aktionen einschließlich der Steuerung anderer Satelliteneinheiten zu beschleunigen.
  • Eine umfassende Software Suite zur Steuerung des Geräts vom Laptop aus und zur Erstellung automatisierter Berichte.

Ein schneller Digitalisierer für die Transientenerfassung, ohne dabei Daten zu verlieren

1. Digitale Multimeter mit Cloud-Interface-Funktionen

DMMs waren ursprünglich Handheld-Geräte, die Informationen zu Elektronikprüfungen nur auf dem Bildschirm des Geräts anzeigten. Es gab keine Möglichkeit, diese Informationen auf einfache Weise mit anderen Personen zu teilen oder Informationen ins Internet zu übertragen. Moderne DMMs verwenden eine einfache eingebettete App, um sich mit dem IoT-Datenstreaming-Dienst Initial State zu verbinden, der Datenströme direkt vom DMM-Gerät überwachen und protokollieren kann. Benutzer können Messschwellenwerte festlegen und erhalten E-Mail- und Textbenachrichtigungen, wenn ein Schwellenwert direkt vom Dashboard aus erreicht wird.

Durch die Integration der Initial State Software als Serviceplattform verfügt das DMM über Fernüberwachungsfunktionen und interaktive Echtzeit-Dashboards für die Datenvisualisierung, Triggerung und die Möglichkeit der gemeinsamen Nutzung von Daten - alles ganz ohne den Einsatz eines PCs oder externer Software. Die Fernzugriffsfunktion ermöglicht es den Anwendern, die elektronischen Daten des DMM über einen beliebigen Browser, einschließlich mobiler Geräte, von jedem Ort der Welt aus zu überwachen und zu analysieren. Diese Fähigkeit ist auch für mehrkanalige DMMs, den sogenannten »Datenloggern«, verfügbar, wie dem DAQ6510, der Umschaltkarten für die Überwachung mehrerer Signale unterstützt. 

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1. Fünf Dinge, die ein DMM künftig können muss
2. Bedienkomfort, Touchscreen, Programmierbarkeit und smarte Software
3. Auf die Digitalisierung kommt's an

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