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Kleines LoRa-Modul

06. Februar 2020, 05:13 Uhr   |  Heinz Arnold

Kleines LoRa-Modul
© Murata

Das für den Einsatz auf der ganzen Welt konzipierte Modul unterstützt ISM-Bänder von 868 MHz bis 916 MHz, darunter jene, die in Europa, den USA, Indien und China sowie im pazifischen Raum gebräuchlich sind.

Mit Abmessungen von nur 10,0 mm x 8,0 mm x 1,6 mm ist das neue LoRa-Modul von Murata nicht nur klein, es zeichnet sich auch durch eine geringe Stromaufnahme aus.

Auf dem LoRa-Modul »Type 1SJ« hat Murata neben dem »SX1262«, dem HF-IC der zweiten Generation von Semtech, den Mikrocontroller » STM32L0« von STMicroelectronics, einen HF-Schalter, Flash-Speicher mit einer Kapazität von 192 KB und 20 KB RAM integriert. Die Speicherkapazitäten bieten die Gewähr dafür, dass ausreichend Ressourcen für die Applikationsschichten vorhanden sind. Das kleine Modul beherbergt darüber hinaus einen temperaturgeregelten Quarzoszillator (TXCO) und mehrere Kommunikations-Schnittstellen wie etwa UART, I²C, SPI, ADC und USB sowie mehrere GPIOs.

Das für den Einsatz auf der ganzen Welt konzipierte Modul unterstützt ISM-Bänder von 868 MHz bis 916 MHz, darunter jene, die in Europa, den USA, Indien und China sowie im pazifischen Raum gebräuchlich sind. Das Modul bietet Murata weltweit unter derselben Typnummer an, was die Logistik für die Kunden einfacher macht.

Das Modul benötigt eine einzige Versorgungsspannung bis zu 3,9 V. Es unterstützt mehrere Low-Power-Betriebsarten, in denen die Echtzeituhr (Real Time Clock, RTC) in Betrieb bleiben kann, während die Stromaufnahme auf nur 1,3 µA abgesenkt wird, so dass es über Jahre mit einer einzigen Batterie auskommt.

Damit eignet sich das Modul für den Einsatz in einem breiten Anwendungsspektrum, von der Landwirtschaft über Asset Tracking, Logistik, Smart-Buildings bis hin zu Smart Cities und den industriellen Bereich.

Dank des offenen Mikrocontrollers ist es problemlos möglich, Code von Trusted Objects in den Flash-Speicher zu laden, wodurch die Sicherheit und Verschlüsselung des Flash-Speichers gewährleistet ist. Das jeweilige Endsystem ist damit gegen das ständig wachsende Risiko böswilliger Manipulationen geschützt. Das Gießharz-Gehäuse sorgt für mechanische Robustheit und erlaubt den Einsatz des Moduls bei Temperaturen von -40 °C bis +85 °C. Muster sind ebenso wie ein komplettes Evaluation Kit ab sofort lieferbar.

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