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Ohne Google, Facebook und Co geht es oft nicht

17. November 2020, 13:16 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

Ohne Google, Facebook und Co geht es oft nicht
© Bild Adobe Stock

Studierende nutzen Google-Programme, Dropbox oder Whatsapp zu Studienzwecken, weil ihre Hochschulen offenbar nicht ausreichend digitalisiert sind, zeigt eine Befragung.

Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) hat die Ergebnisse einer Umfrage unter mehr als 10.000 Studierenden veröffentlicht, die die Bedürfnisse und Wünsche von Studierenden hinsichtlich der Digitalisierung ihrer Hochschulen zum Inhalt hatte.

Demnach sind private Plattformen für viele Studierende Teil des coronabedingt virtuellen Studiums. Fast die Hälfte der Befragten nutzt sie für Studienzwecke, darunter jeder zweite Facebook (52 Prozent), WhatsApp (65 Prozent), den Cloudspeicherdienst Dropbox (50 Prozent) oder die Google-Diensten Drive und Docs (41 Prozent). 
 
»Die Dominanz privater Anbieter ist ein echtes Problem. Hier müssen flächendeckend nutzerfreundliche, datenschutzkonforme Lösungen angeboten werden, damit Studierende nicht von Google und WhatsApp abhängig sind«, fordert Alexa Böckel, die als Teil der studentischen AG #DigitalChangeMaker des Hochschulforums Digitalisierung die Befragung mit entworfen hat.
 
Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) wurde 2014 gegründet. Es ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).
 

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