Schwerpunkte

Virtuelle Tagung am 9. März 

Wie der Nährboden für (Sprung-)Innovationen aussieht

15. Februar 2021, 09:17 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

Wie der Nährboden für (Sprung-)Innovationen aussieht
© HS Pforzheim

Der virtuelle Innovationstag der HS Pforzheim findet am 9. März statt.

Wie finde ich gute Ideen und setze sie um? Erfolgreiche Modelle, an denen man sich orientieren kann, will der Innovationstag Nordschwarzwald der Hochschule Pforzheim präsentieren. Mit dabei: Rafael Laguna de la Vera, Direktor der neuen Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND.

Es ist oft ein Dilemma: einerseits muss ein Unternehmen seine Ressourcen bestmöglich einsetzen, um den Umsatz und Gewinn in laufenden Geschäftsmodellen zu erwirtschaften. Und gleichzeitig neue Ideen für Geschäftsfelder von morgen vorantreiben.  Kleine und mittlere Unternehmen haben jedoch nur begrenzte Ressourcen und können daher in den meisten Fällen keine spezifischen Organisationseinheiten aufbauen, um Exploration und Exploitation parallel zu bearbeiten.

Im Forschungsprojekt »InnoDiZ - Selbstorganisiertes Innovationsmanagement im digitalen Zeitalter« untersuchen Forschende an der Hochschule Pforzheim das Explorations- und Exploitationsdilemma. Das Projektteam unter der Leitung der Professoren Dr. Claus Lang-Koetz und Dr. Stephan Fischer aus der Fakultät für Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim arbeitet mit Projektpartnern aus Beratung und Industrie an praxisnahen Ansätzen zum Umgang mit Ambidextrie in KMU. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt läuft noch bis Ende 2021.

Aktuelle Ergebnisse aus dem Projekt wird Prof. Dr. Stephan Fischer auf dem „Innovationstag Norschwarzwald“ am 9. März 2021 vorstellen, einer gemeinsamen virtuellen Veranstaltung von Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald und Hochschule Pforzheim. Dort stellen Referenten vor, wie man erfolgreich innoviert, welche Methoden und Konzepte dabei hilfreich sind und wie man den »Nährboden für Innovation« im Unternehmen schafft. In Workshops werden diese Themen mit den Teilnehmenden diskutiert und vertieft.

Organisiert von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) und der Hochschule Pforzheim werden Referierende aus Wirtschaft und Wissenschaft ans virtuelle Rednerpult treten, um über die Entfaltung Ihrer Potenziale zu reden, um zu zeigen, wie man Barrieren überwindet und sein Geschäftsmodell zukunftsfähig macht. Keynote-Speaker ist neben Prof. Dr. Stephan Fischer von der Hochschukle Pforzheim Rafael Laguna de la Vera, Direktor der neuen Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND. 

In seiner Keynote mit dem Titel »Innovationsmanagement in einer ambidextren Arbeitswelt: Kreativ und effizient neue Lösungen finden« wird Prof. Fischer darstellen, wie das Modell der kontextuellen Ambidextrie für das Innovationsmanagement von KMU angewendet werden kann. Durch Nutzung von Ansätzen und Methoden eines konventionellen und eines agilen Innovationsmanagements könne es mittelständischen Unternehmen gelingen, das Explorations- und Exploitationsdilemma zu lösen. 
 

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