Humanitäres Engagement

Puls spendet Schutzmasken für Indien

12. Januar 2022, 11:25 Uhr | Corinne Schindlbeck
Bernhard Erdl, Puls: "Wir haben zweistellige Zuwachsraten. Die Welt wäre herrlich, wenn wir auch noch die benötigten Chips, Kondensatoren und Widerstände im gewünschten Umfang bekommen würden."
Bernhard Erdl, Puls.
© Markt&Technik

Puls hat 200.000 Masken an die Hilfsorganisation CHAI in Indien gespendet, weil es in der anhaltenden COVID-19-Pandemie in vielen Regionen nach wie vor an grundlegendem Material fehlt, um Ärzte, Pflegekräfte und Sanitäter vor einer Infektion zu schützen. 

17 Paletten mit Schutzmasken wollte Puls-Geschäftsführer Bernhard Erdl auf dem schnellsten Weg nach Indien transportieren, um die Menschen vor Ort zu unterstützen. Über einen Aufruf im Senat der Wirtschaft, in dem er Mitglied ist, hat Bernhard Erdl von diesem dringenden Bedarf in Indien erfahren. 

Vor Ort kämpft die Catholic Health Association of India (CHAI) seit Beginn der Pandemie an vorderster Front gegen die weitere Ausbreitung des Virus. CHAI ist eines der weltweit größten Gesundheitsnetzwerke mit über 3.570 angebundenen Gesundheitseinrichtungen in Indien. Zusammengenommen werden über dieses Netzwerk jährlich mehr als 21 Millionen Menschen versorgt, darunter viele bedürftige Menschen, denen es an lebensnotwendigen Dingen fehlt.

Die Zentren werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleitet, von denen 90% Frauen sind. Über 1.000 Ärztinnen und mehr als 50.000 Krankenpflegerinnen, Sanitäterinnen und Sozialarbeiterinnen engagieren sich in Vollzeit für das Netzwerk und den Kampf gegen COVID-19.

Der bürokratische und logistische Aufwand für die geplante Sachspende seien enorm gewesen. Die Ausfuhr aus dem Puls-Lager in China, die Klärung aller Zollformalitäten sowie der Transport per Schiff in die Zielregion nahmen mehr als vier Monate Zeit in Anspruch. Nur durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.

„Die Bereitschaft unserer Mitarbeiter, sich für dieses humanitäre Projekt über Monate hinweg voll einzusetzen, hat mich tief beeindruckt“, sagt Bernhard Erdl. „Diese globale Hilfsaktion hat uns stärker zusammengeschweißt.“

 


Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

PULS GmbH