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Gigafactory von Tesla

Jobs für 'leidensfähige' Produktionsprofis

03. August 2020, 07:31 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

Jobs für 'leidensfähige' Produktionsprofis
© Tesla

So soll die Gigafactory in Brandenburg bereits 2021 aussehen.

Wer in Elon Musks neuer Tesla-Fabrik in Brandenburg anheuern möchte, darf kein Nine-to-Five-Typ sein und bereit, »außergewöhnliches« zu leisten. Bereits heute können sich Ingenieure und Produktionsprofis bewerben – geplanter Start der Produktion ist Sommer 2021.

Elon Musk sucht heute schon Ingenieure für seine Tesla-Fabrik bei Berlin, die laut Elon Musk mit »unvorstellbarer Geschwindigkeit« entsteht und wie man auch selbst auf Twitter beobachten kann:

Todays plane flight to #GigaBerlin was a blast. Here are a few shots.

1. GigaBerlin with part of industry area (GVZ)
2. From north - painting, in the center
3. Drive unit, in the center
4. From south west, #Gruenheide in the back

Album updated for more:https://t.co/PvuZ6arkNRpic.twitter.com/MnZ6DVO8FJ

— Giga Berlin / Gigafactory 4 (@gigafactory_4) August 1, 2020

Interessenten sollten allerdings eine »besondere Leidensfähigkeit« mitbringen, um in der laut Tesla-Eigenwerbung „fortschrittlichsten Serienproduktionsstätte für Elektrofahrzeuge der Welt“ anzuheuern.

Beginnend mit der Produktion des Model Y, werden in Grünheide zukünftige Fahrzeugmodelle für die weltweiten Märkte entworfen, entwickelt und produziert. Produkttechnologien und Produktionsmethoden der Gigafactory Berlin-Brandenburg sollen auf dem allerneuesten Stand sein, mit den leistungsstärksten Zellen- und Batteriesystemen und innovativen Antriebseinheiten und Leistungselektronik, wie Tesla auf seiner Webseite wirbt.

Die Gigafactory Berlin-Brandenburg werde »ein ideales Arbeitsumfeld mit modernen und nachhaltigen Merkmalen sein«, verspricht Tesla. Lange Arbeitstage aber sollten Bewerber dabei einkalkulieren, bevor es zur »Techno-Disco auf dem Firmendach« geht, die laut »Spiegel« geplant ist. Denn Gründer Musk hält nichts von 40-Stunden-Wochen, um »die Welt zu verändern« brauche es schon mehr, wie er auf Twitter erklärte. Er selbst hält 80 für sich als Vorstandschef durchaus für angemessen, kommt aber auch schon mal auf 120 Stunden. Konflikte mit Arbeitsnehmervertretern sind also vorprogrammiert, Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall in Baden-Württemberg, begrüßte Musk kampfeslustig mit »Willkommen im Land der Mitbestimmung«.

Wen das alles nicht schreckt, der kann sich direkt auf der Tesla-Homepage für Jobs in der Gigafactory bewerben.

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