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Einbruch um 34 Prozent

14. Juli 2020, 13:33 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

Einbruch um 34 Prozent
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Die Coronakrise hat das Ingenieurwesen nicht verschont. In der Elektrotechnik sind die Stellenausschreibungen im Vergleich zur Vorjahresentwicklung um über ein Drittel eingebrochen, zeigt eine exklusive Auswertung von Indeed für Markt&Technik.

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Die Coronakrise hat das Ingenieurwesen überdurchschnittlich stark getroffen.

Die Coronavirus-Pandemie hat einen erheblichen Einfluss auf den deutschen Arbeitsmarkt. Das Wirtschaftsingenieurwesen, das Bauingenieurwesen, der Maschinenbau und die Elektrotechnik sind überdurchschnittlich stark vom Rückgang der Stellenausschreibungen aufgrund der Coronakrise betroffen.

»Die Coronakrise hat das Ingenieurwesen nicht verschont«, kommentiert Dr. Annina Hering, Economist bei Indeed, die exklusiv für Markt&Technik eine Auswertung des Stellenmarktes vorgenommen hat.

In der Elektrotechnik sind demnach die Stellenausschreibungen im Vergleich zur Vorjahresentwicklung um über ein Drittel (-34 %) eingebrochen. Zwar habe die Nachfrage bereits zu Jahresbeginn etwas schwächer gestartet, »doch ab März schlug hier der Coronaschock richtig zu«, kommentiert Hering die Zahlen.

Ähnlich sieht es im Maschinenbau (-32 %), im Bauingenieurwesen (-28 %) sowie dem Wirtschaftsingenieurwesen aus (-26 %). Im Chemieingenieurwesen ist die Nachfrage im Vorjahresvergleich nicht so stark eingebrochen, hier beträgt der Rückgang nur 14 %. Insgesamt habe die Pandemie das Ingenieurwesen aber »überdurchschnittlich stark betroffen«, so Hering.

Für den Gesamtarbeitsmarkt liegt die Entwicklung der Stellenausschreibungen am 10. Juli 2020 bei -25 % im Vergleich zur Vorjahresentwicklung.

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