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Erstes Quartal besser als erwartet


Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Die Segment-Ergebnisse

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 stieg der Umsatz im Segment ATV um 2 Prozent auf 705 Millionen Euro. Im Vorquartal waren 691 Millionen Euro erzielt worden. Die anhaltend gute Nachfrage in den Bereichen Fahrerassistenzsysteme und Produkte für Hybrid- und Elektrofahrzeuge glich eine saisonal leicht schwächere Nachfrage in anderen Bereichen mehr als aus. Das Segmentergebnis verbesserte sich von 112 Millionen Euro im vierten Quartal auf 114 Millionen Euro im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Die Segmentergebnis-Marge betrug wie im Vorquartal 16,2 Prozent.
 
Das Segment IPC erzielte im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres einen Umsatz von 264 Millionen Euro. Gegenüber dem Umsatz im Vorquartal in Höhe von 279 Millionen Euro entspricht dies einem Rückgang von 5 Prozent. Der Umsatzrückgang war die Folge niedrigerer Umsätze im Bereich elektrische Antriebe. Im Bereich Fotovoltaik war die Nachfrage ebenfalls saisonal schwächer, während die Umsätze in den Bereichen Windenergie und große Haushaltsgeräte leicht anstiegen. Das Segmentergebnis verminderte sich von 37 Millionen Euro im vierten Quartal auf 24 Millionen Euro im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017. Die Segmentergebnis-Marge betrug 9,1 Prozent nach 13,3 Prozent im Vorquartal.
 
Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verringerte sich der Umsatz im Segment PMM von 533 Millionen Euro im Vorquartal auf 497 Millionen Euro. Der Rückgang um 7 Prozent war hauptsächlich die Folge einer saisonal sinkenden Nachfrage nach Komponenten für mobile Endgeräte. Im Bereich Wechselspannungswandlung ging der Umsatz leicht zurück während er im Bereich Gleichspannungswandlung etwas anstieg. Das Segmentergebnis sank im ersten Quartal auf 81 Millionen Euro nach 100 Millionen Euro im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2016. Die Segmentergebnis-Marge verringerte sich von 18,8 Prozent im Vorquartal auf 16,3 Prozent im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres.
 
Der Umsatz im Segment CCS blieb im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 unverändert bei 174 Millionen Euro. Während sich der Bedarf an Sicherheitschips für Bezahlkarten reduzierte, stieg die Nachfrage für Sicherheitssysteme für hoheitliche Dokumente und SIM-Karten. Das Segmentergebnis verringerte sich um 4 Millionen Euro von 33 Millionen Euro im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2016 auf 29 Millionen Euro im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017. Die Segmentergebnis-Marge erreichte 16,7 Prozent nach 19,0 Prozent im Vorquartal.

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Qimonda verringerten sich zum 31. Dezember 2016 leicht auf 31 Millionen Euro nach 32 Millionen Euro zum 30. September 2016. Die Rückstellungen wurden ursprünglich für Prozesskosten im Zusammenhang mit den Forderungen des Insolvenzverwalters und für die Nachhaftung in Bezug auf die Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG gebildet.


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