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BMK erweitert Portfolio

»Prototyping als eigen­ständiges Geschäftsfeld«

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Die Beschaffung der Bauteile und der Leiterplatte und der Produktionsprozess bestimmen die Dauer für die Herstellung der Prototypen.
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Seit Kurzem bietet BMK einen eigenen Prototypenservice namens BMKyourproto für anspruchsvolle Projekte in der Elektronik an – inklusive einer lückenlosen Supply Chain.

Nicht zuletzt beschleunigt durch die Lockdown-Situation in der Corona-Pandemie werden die Marktzyklen im Digitalzeitalter immer kürzer. Neue Technologien und neue Services schaffen neue Geschäftsmodelle, die die Zahl der elektronischen Produktentwicklungen ansteigen lassen. Damit wächst der Bedarf an Prototypen. Entwickler sind im Optimierungsprozess ihres Designs auf diese angewiesen.

Der Prototyp ist ein Entwurf der ersten Version eines Produktes. Er dient der frühen Visualisierung und iterativen Optimierung der elektronischen Baugruppe und deren Einsatzmöglichkeiten. Somit können Entwickler die Funktionalität prüfen, das Design verbessern, den Produktionsprozess kostenoptimiert planen, den Einsatz verschiedener Bauteile und Designs prüfen und nicht zuletzt Investoren oder das Management durch die Präsentation des Prototypen überzeugen.

Das Bestücken von Prototypen wird immer aufwändiger, weil Bauteile immer kleiner werden oder spezifische Löttechniken angewendet werden müssen. Geschwindigkeit ist aber im Entstehungsprozess eines Produktes entscheidend. Die Beschaffung der Bauteile und der Leiterplatte und der Produktionsprozess bestimmen die Dauer für die Herstellung der Prototypen.

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Tom Sievers, BMK »Speziell im Prototypenprozess sehen wir einen immensen Vorteil in der Digitalisierung des Angebotsprozesses. Die digitalen Kundenschnittstellen entwickeln wir stetig weiter und möchten damit unseren Kunden langfristig zwei Kontaktmöglichkeiten zur Auswahl stellen.«
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Tim Sievers, BMK Business Development, bestätigt: »Prototyping ist ein großer und wachsender Markt. Wir sehen Prototyping als eigenständiges Geschäftsfeld, das eine wichtige Iterationsstufe im Produktentwicklungsprozess ist.« Im Ramen von BMKyourproto ermöglicht ein eigenständiges Team gekoppelt mit dedizierten Ressourcen und spezialisierten Prozessen eine schnelle Prototypenfertigung. Die Produktion erfolgt hier nicht über den klassischen Fertigungsprozess, sondern über einen individuellen und anpassbaren Prototypenprozess mit digitalen Schnittstellen sowohl zum Kunden als auch zu den Bauteillieferanten. Dies ermöglicht die flexible und schnelle Fertigung dieser meist kleinen Stückzahlen. »Speziell im Prototypenprozess sehen wir einen immensen Vorteil in der Digitalisierung des Angebotsprozesses. Die digitalen Kundenschnittstellen entwickeln wir stetig weiter und möchten damit unseren Kunden langfristig zwei Kontaktmöglichkeiten zur Auswahl stellen. Entweder den klassischen Weg über den persönlichen Ansprechpartner oder den rein digitalen Weg über ein Online-Portal, in dem der Kunde in wenigen Schritten durch Daten-Upload direkt das individuelle Angebot erhalten und bestellen kann. An diesem Tool arbeiten wir bereits mit Hochdruck und werden in den nächsten Monaten auch sukzessive erste Features freischalten«, so Sievers.

Der Umgang mit Daten ist ein wichtiger Aspekt der Industrie 4.0. Digitale Schnittstellen beschleunigen auch im Prototypenbau den Prozessablauf. Wer eine kurze Produkteinführungszeit realisiert, hat einen größeren Markterfolg. Entwickler sind in dieser Situation auf einen Partner angewiesen, der sowohl schnell und zuverlässig ist als auch qualitativ überzeugt.


  1. »Prototyping als eigen­ständiges Geschäftsfeld«
  2. Prototyping eingebettet ins EMS-Portfolio

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