Entwicklung von autonomen Fahrzeugen General Motors übernimmt Cruise Automation

General Motors President Dan Ammann (rechts) mit Cruise Automation-Mitgründer Kyle Vogt (Mitte) und Daniel Kan (links).
General Motors President Dan Ammann (rechts) mit Cruise Automation-Mitgründer Kyle Vogt (Mitte) und Daniel Kan (links).

General Motors hat die Übernahme von Cruise Automation bekanntgegeben. Die Firma verfügt über tiefgreifende Software-Kenntnisse sowie über ein hohes Entwicklungspotential. Damit will GM die Entwicklung von Technologien für das autonome Fahren weiterentwickeln.

Cruise wird innerhalb des erst kürzlich von General Motors gegründeten Autonomous Vehicle Development Teams als unabhängige Einheit operieren. Dieses Team wird von Doug Parks, GM Vice President of Autonomous Technology and Vehicle Execution, geleitet und hat seinen Sitz weiterhin in San Francisco. Die erst 2013 gegründete Firma Cruise hat sich schnell auf die Entwicklung und das Testen autonomer Fahrzeugtechnologien im Ballungsraum San Francisco spezialisiert. Der Geschäftsabschluss soll nach Erfüllung der üblichen Kaufmodalitäten zum zweiten Quartal dieses Jahres erfolgen.

Die Übernahme von Cruise ist der jüngste Schritt von GM auf dem Weg, die individuelle Mobilität neu zu definieren. »Mit Cruise holen wir uns einen in der Automobilindustrie einzigartigen Technologievorsprung ins Unternehmen. Wir werden hier erheblich investieren, um die Begabungen und Fähigkeiten des Cruise-Teams noch weiter zu fördern«, ist Mark Reuss, GM Executive Vice President, Global Product Development, Purchasing and Supply Chain fest überzeugt.

Seit Jahresbeginn hat GM bereits mit der Mitfahrplattform Lyft eine strategische Partnerschaft gegründet, unterhält jetzt in einigen US-Städten unter der Marke Maven eine eigene Car-Sharing-Flotte und hat eine neue Sparte für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge aufgestellt.