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Applikationsspezifische Lösungen kurzfristig realisieren

Design Center für passive Bauelemente

Groupleader des Aschheimer Design-Center-Teams, Oliver Opitz
Der Groupleader des Aschheimer Würth-Elektronik-Design-Centers, Oliver Opitz, freut sich auf die Projekte, die sein Team im Kundenauftrag künftig entwickeln wird.
© Würth Elektronik

Die Eröffnung des lokalen Würth-Elektronik-Designzentrums in Aschheim bei München nahm die Elektronik-Redaktion zum Anlass, sich darüber zu informieren, welche Schwerpunkte sich das Expertenteam gesetzt hat. Rede und Antwort standen Chief Technical Officer Alexander Gerfer sowie der Groupleader des lokalen Teams, Oliver Opitz.

Elektronik: „Maßgeschneiderte“ Induktivitäten und Transformatoren zu entwickeln, erfordert Expertise, die erfahrungsgemäß in keiner Hochschule oder Universität als Studienzweig angeboten wird. Woher bekommen Sie die Mitarbeiter, die Sie für ihr Designzentrum rekrutiert haben beziehungsweise noch rekrutieren wollen?

Oliver Opitz: Es steht außer Frage, dass es in Europa und natürlich auch in Deutschland nur sehr wenige Entwickler gibt, die tatsächlich seit Jahren oder Jahrzehnten passive Bauelemente wie Induktivitäten und Übertrager entwickelt haben. Dementsprechend schulen wir unsere Mitarbeiter in unserer Zentrale in Waldenburg. Dort haben wir seit vielen Jahren bereits Entwicklungsteams aufgebaut, die passive Komponenten spezifizieren und weiterentwickeln. Und wir suchen zudem auch Hardware-Entwickler, um die schaltungsspezifischen Bedürfnisse zu kennen, mit denen sich unsere Gesprächspartner auf der Kundenseite herumplagen.

Wer ist denn nun genau der Kunde, mit denen Sie als Anbieter passiver Komponenten über die Entwicklung spezifischer Bauteile sprechen?

Alexander Gerfer: Unser Ansprechpartner ist in erster Linie der Entwickler der IC-Hersteller, die mehr oder minder komplexe Chipdesigns entwerfen, die für neue Applikationen benötigt werden Und nachdem diese System-on-Chips in der Regel zahlreiche Funktionen aufweisen, muss der Boardentwickler auch sehr genau wissen, wie die externe Beschaltung der SoCs auszusehen hat, damit die Bausteine zuverlässig funktionieren. Viele unsere passiven Komponenten kommen zum Beispiel auch in Schaltreglermodulen zum Einsatz, die auf der Platine des PCB-Designers hochgenaue Spannungs- und Strompegel gewährleisten müssen; und dies unabhängig von etwaigen Spannungsschwankungen des Versorgungsnetzes.

 


  1. Design Center für passive Bauelemente
  2. Applikationen erfordern bisweilen völlig neue Lösungsansätze

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