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Bauelemente-Distribution erreicht wieder Vor-Corona-Niveau

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Georg Steinberger, FBDi »Im Vergleich zu dem erneut massiven Auftragszuwachs sind die 25 Prozent Umsatzwachstum im dritten Quartal 2021 nahezu enttäuschend.«
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Laut FBDi ist die deutsche Bauelemente-Distribution im dritten Quartal 2021 um 25,2 Prozent gewachsen, der Auftragseingang sogar um 135 Prozent. Damit dürfte wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht werden. Allerdings machen sich die Branche und die Kunden weiterhin Sorgen wegen der Bauteileknappheit.

Die Bauteileknappheit beschert der Distributionsbranche weiterhin gute Zahlen. Zwar endete das Sommerquartal nicht mit neuen Umsatz-, dafür aber mit Auftragsrekorden. Der Umsatz der im FBDi registrierten Distributoren wuchs im dritten Quartal um 25,2 Prozent auf 887 Mio. Euro. Einen neuen Rekord verzeichnete die Branche bei den Auftragseingängen, die um 135 Prozent auf 1,48 Mrd. Euro stiegen. Damit lag die Book-to-Bill-Rate erneut im rekordverdächtigen Bereich von 1,67. Auf das Gesamtjahr bezogen wird die Distributionsbranche zwischen 15 und 20 Prozent wachsen und damit wieder das Vor-Corona-Niveau von ca. 3,3 Mrd. Euro Umsatz erreichen.

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FBDi: Komponenten-Engpass befeuert Bauelemente-Distribution

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»Im Vergleich zu dem erneut massiven Auftragszuwachs sind die 25 Prozent Umsatzwachstum im dritten Quartal nahezu enttäuschend«, erklärte FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger. »Die mangelnde Verfügbarkeit bremst eindeutig unser Wachstum. Wieviel von den Aufträgen sich tatsächlich realisieren lassen, muss sich zeigen – allein in 2021 sind fast 4,2 Milliarden Euro an Neuaufträgen gebucht worden, in drei Quartalen! Das kann – selbst mit viel Fantasie – nicht den wahren Marktbedarf widerspiegeln, auch wenn hier ein Großteil des nächsten Jahres schon mitgebucht scheint.«

Auf Produktebene gab es teils deutliche Unterschiede: Halbleiter, die mit Abstand größte Produktgruppe, wuchs nur um knapp 20 Prozent auf 576 Mio. Euro, die Elektromechanik um knapp 38 Prozent auf 126 Mio. Euro, und die Passiven um 38 Prozent auf 115 Mio. Euro. Erheblich zugelegt haben auch die Sensoren (um 69 Prozent auf knapp 9 Mio. Euro), Displays (um 24 Prozent auf 16 Mio. Euro), die Stromversorgungen (inkl. Batterien) um 29 Prozent auf 34 Mio. Euro und die Baugruppen und Subsysteme um 39 Prozent auf knapp 11 Mio. Euro. Das ergibt in der Umsatzverteilung leichte Verschiebungen zum Nachteil der Halbeiter (65 Prozent) und zugunsten von Passiven (13 Prozent) und elektromechanischen Komponenten (14 Prozent). Stromversorgungen und die restlichen Produkte steuerten jeweils 4 Prozent bei.


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