Simulations- und Validierungs-Software

Simphera von dSpace erhält ISO-26262-Zertifizierung

12. Juli 2022, 12:39 Uhr | Irina Hübner
dSpace hat für die Software Simphera vom TÜV Süd die Zertifizierung nach ISO 26262 für sicherheitsrelevante Systeme in Kraftfahrzeugen erhalten.
dSpace hat für die Software Simphera vom TÜV Süd die Zertifizierung nach ISO 26262 für sicherheitsrelevante Systeme in Kraftfahrzeugen erhalten.
© dSpace

Für seine Software-Lösung Simphera hat dSpace vom TÜV Süd die Zertifizierung nach ISO 26262 für sicherheitsrelevante Systeme in Kraftfahrzeugen erhalten.

Simphera ist eine Cloud-basierte Simulations- und Validierungslösung, die für die Absicherung von Funktionen für das autonome Fahren eingesetzt wird. Automobilhersteller und -zulieferer weltweit können Simphera nun von der Qualifizierung ihrer Gesamtprozesse nach ISO 26262 ausnehmen und sich auf den Nachweis der funktionalen Sicherheit ihrer eigenen, hochkomplexen Prozessketten konzentrieren. Die Zertifizierung wurde nur neun Monate nach dem Produkt-Launch von Simphera vom TÜV Süd, einem internationalen, unabhängigen Spezialisten für Testing, Inspection und Certification, ausgestellt.

Nach der erfolgreichen Erstzertifizierung haben dSpace und TÜV Süd vereinbart, gemeinsam ein neues Verfahren für die kontinuierliche Zertifizierung agil entwickelter Software-Produkte wie Simphera nach ISO 26262 zu entwickeln. Dadurch könnten in Zukunft neue Features für die Absicherung von Funktionen für das autonome Fahren in kurzen Abständen schnell und sicher bereitgestellt werden.

»Unsere Kunden sollen sich bei der Entwicklung von Anwendungen für das autonome Fahren auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können und die Werkzeuge von dSpace mit der Gewissheit einsetzen, dass die damit entwickelten Funktionen höchsten Industriestandards in Bezug auf funktionale Sicherheit entsprechen«, sagte Tino Schulze, Executive Vice President Automated Driving & Software Solutions bei dSpace.

Simphera, die webbasierte, hochskalierbare Cloud-Lösung von dSpace, erlaubt schnell und einfach die rechenintensive Absicherung von Funktionen für das autonome Fahren, unterstützt die Zusammenarbeit von weltweit verteilten Entwicklerteams und erlaubt die nahtlose Integration von Kundenanwendungen. Wiederverwendbare Modelle, Szenarien, Tests und Schnittstellen sorgen für durchgängige Tests auf Software-in-the-Loop (SIL)- und Hardware-in-the-Loop (HIL)-Plattformen.

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