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Feststoffzellen-Technologie vorantreiben

Volkswagen erhöht Anteil an QuantumScape

Feststoffbatterien sollen in Zukunft Reichweiten von E-Fahrzeugen deutlich vergrößern und Ladedauern weiter verkürzen. Daher investiert Volkswagen einen weiteren Anteil in den Batteriehersteller QuantumScape.
Feststoffbatterien sollen in Zukunft Reichweiten von E-Fahrzeugen deutlich vergrößern und Ladedauern weiter verkürzen. Daher investiert Volkswagen einen weiteren Anteil in den Batteriehersteller QuantumScape.
© Volkswagen

Der Volkswagen Konzern stockt seine Beteiligung an QuantumScape auf und investiert bis zu weitere 200 Mio. US-Dollar in den US-Batteriespezialisten. Ziel ist, die gemeinsame Entwicklung der Feststoffzellen-Technologie voranzutreiben.

»Volkswagen führt die Elektromobilität in die Breite. Eine starke Aufstellung beim Thema Batterie ist hierfür mitentscheidend«, betont Frank Blome, Leiter der Geschäftsfeld Batteriezelle der Volkswagen Group Components. »Wir sichern mit leistungsfähigen Lieferanten unsere weltweite Versorgung, bauen schrittweise Fertigungskapazitäten auf und wir treiben die Entwicklung der Zukunftstechnologie Feststoffzelle voran. Hierbei setzen wir auf langfristige strategische Partnerschaften.«

Die Feststoffbatteriezelle gilt als der aussichtsreichste Ansatz für die zukünftige Elektromobilität. Bei gleicher Größe eines aktuellen Batteriepakets sollen durch die Feststoffbatterie elektrische Reichweiten ermöglicht werden, die auf dem Niveau von konventionellen Antrieben liegen. Gleichzeitig soll die Ladedauer deutlich verkürzt werden.

Volkswagen arbeitet bereits seit 2012 mit QuantumScape zusammen und ist mit seinem Investment von bislang mehr als 100 Millionen US-Dollar der größte automobile Anteilseigner. Der Vollzug der neuen Investition von bis zu weiteren 200 Millionen US-Dollar und der damit verbundenen Anteilsaufstockung steht noch unter verschiedenen aufschiebenden Bedingungen. Beide gründeten 2018 ein Gemeinschaftsunternehmen, das die Großserienfertigung von Feststoffbatterien für Volkswagen vorbereiten soll. Die Partner streben den Aufbau einer Pilotproduktion an. Die Pläne sollen noch in diesem Jahr konkretisiert werden.

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