Dekarbonisierung Hessens im Fokus

Opel hilft beim Aufbau der hessischen Wasserstoffwirtschaft

23. März 2021, 9:06 Uhr | Stefanie Eckardt
Opel will zusammen mit sechs weiteren hessischen Unternehmen im Bundesland eine regionale Wasserstoffwirtschaft aufbauen.
Opel will zusammen mit sechs weiteren hessischen Unternehmen im Bundesland eine regionale Wasserstoffwirtschaft aufbauen.
© Opel

Die hessischen Firmen Opel, Heraeus Precious Metals, Infraserv, Mainova, Messer, Rhein-Main-Verkehrsverbund und Viessmann helfen der hessischen Landesregierung, eine Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. Dazu zählt auch die Mitarbeit bei der Gestaltung einer sektorübergreifenden Wasserstoffstrategie.

Wasserstoff birgt aus Sicht der beteiligten Unternehmen enormes Potenzial. Zum einen kann er einen signifikanten Beitrag zur Dekarbonisierung Hessens leisten, da er fossile Energieträger in gleich mehreren Sektoren – Strom, Wärme, Industrie und
Verkehr – ersetzen und somit wesentlich zum Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 beitragen kann. Zum anderen ergeben sich durch den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft große Wachstumschancen für die hessische Wirtschaft.

Für den Erfolg einer Wasserstoffstrategie sind aus Sicht der Partner vier Bereiche zentral. Erstens die Versorgung mit Wasserstoff beispielsweise durch Erzeugung in Hessen. Zweitens die Verteilung von Wasserstoff durch Nutzung vorhandener
Transport- und Verteilnetze. Drittens die sektorenübergreifende Nutzung von Wasserstoff in möglichst allen Bereichen. Und viertens der Ausbau von Forschung und Entwicklung in Bezug auf Wasserstoff.

Zudem halten die mitwirkenden Unternehmen hinsichtlich der inhaltlichen Ausgestaltung der Wasserstoffstrategie zwei Faktoren für wesentlich. So sollte bei der Erzeugung des Energieträgers bis zur Erreichung einer grünen Wasserstoffwirtschaft auf Technologieoffenheit gesetzt werden. Denn im Hinblick auf die bevorstehende Dekarbonisierung sollte auch das Klimaschutzpotenzial von blauem und türkisem Wasserstoff genutzt werden. Gleichzeitig ist Wasserstoff aus Sicht der Partner neben Industrie und Verkehr auch in der leitungsgebundenen Energiewirtschaft und im Gebäudesektor langfristig unverzichtbar.


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