Schwerpunkte

Vehicle-to-Grid (V2G)-Ladetechnik

Nissan Leaf als Kraftwerk im deutschen Stromnetz zugelassen

26. Oktober 2018, 12:30 Uhr   |  Andreas Pfeffer

Nissan Leaf als Kraftwerk im deutschen Stromnetz zugelassen
© The Mobility House

Das Elektroauto Nissan Leaf kann sowohl Energie aufnehmen als auch abgeben – über den CHAdeMO-Ladeanschluss.

Im Rahmen eines Pilotprojeks haben The Mobility House, Enervie, Nissan und Amprion den Nissan Leaf gemäß den Richtlinien der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) für die Primärregelleistung qualifiziert. Das eingesetzte Lade- und Energiemanagement stellt dabei die Anforderungen der ÜNB sicher.

Der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien führt zu Schwankungen im Stromnetz. Primärregelleistung kann die auftretenden Schwankungen ausgleichen und damit drohende Stromausfälle verhindern.

The Mobility House, Enervie, Nissan und Amprion konnten auf Basis einer Lade- und Energiemanagement-Technik den Nissan Leaf als Primärregelleistung in das deutsche Stromnetz integrieren. Das E-Auto verfügt über eine integrierte, bidirektionale Ladetechnik, um über den CHAdeMO-Ladeanschluss sowohl Strom aus dem Netz zu beziehen als auch bedarfsgerecht Energie an das Stromnetz abzugeben – Vehicle-to-Grid (V2G). Die Lade- und Energiemanagement-Technik von The Mobility House steuert und kontrolliert die Lade- und Entladevorgänge. Amprion (Übertragungsnetzbetreiber) definierte die technischen sowie regulatorischen Anforderungen in Bezug auf die Präqualifikation eines mobilen Batteriespeichers im Markt für Primärregelleistung und attestiert dem Nissan Leaf in Kombination mit der Steuerung von The Mobility House die Eignung.

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