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Autonomes Shuttle von Daimler und Bosch

08. Januar 2019, 11:55 Uhr   |  dpa, Stefanie Eckardt

Autonomes Shuttle von Daimler und Bosch
© Bosch

Bosch stellte auf der CES zusammen mit Daimler ein Konzeptfahrzeug für ein autonomes Shuttle vor.

Bosch strebt eine weltweit führende Rolle bei der Entwicklung autonom fahrender Autos und der Vernetzung von smarten Gegenständen und Sensoren an.

Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas präsentierte Bosch ein neuartiges Konzept-Shuttle als »Weltpremiere«. Solche Fahrzeuge würden ab 2020 das Straßenbild in vielen Metropolen prägen, sagte Markus Heyn, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung.

Bosch will mit dem Konzeptfahrzeug nicht nur die Sensoren und andere elektronische Komponenten vorführen, die Bosch für die Herstellung autonom fahrender Autos bereitstellen kann. Das Unternehmen zeigt auf der CES auch ein Komplettangebot an Mobilitätsdiensten – etwa zum Buchen der Fahrzeuge oder Lösungen für die Suche nach einem Parkplatz. »Das Konzept zahlt auf unsere Vision einer möglichst emissionsfreien, unfallfreien und stressfreien Mobilität ein«, sagte Heyns am Montag.

Als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer befindet sich Bosch gerade in einem tiefgreifenden Wandlungsprozess. So hat die Dieselkrise in den Bosch-Werken im saarländischen Homburg und im bayerischen Bamberg Stellen gekostet. Gleichzeitig versucht der Technologiekonzern, neue Geschäftsfelder zu entwickeln.

Auf der CES betonte Bosch auch das Geschäftspotenzial im Bereich der Vernetzung smarter Gegenstände. Bosch habe mehr als 270 IoT-Projekte aus Bereichen wie Mobilität, Smart Home, Smart Cities oder Landwirtschaft über die eigene IoT-Cloud realisiert. Die Zahl der Sensoren und Geräte, die über die Bosch IoT Suite vernetzt sind, sei gegenüber dem Vorjahr um nahezu 40 Prozent auf 8,5 Millionen gestiegen.

Partnerschaften und künstliche Intelligenz

Bosch stellt autonomes Shuttle vor

Bosch Konzept-Shuttle CES
Bosch Konzept-Shuttle CES
Bosch Konzept-Shuttle CES

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Dr. Markus Heyn sagte, dass niemand die Herausforderungen der umfassenden Vernetzung und der intelligenten Mobilität allein bewältigen könne. Deshalb geht Bosch dazu Partnerschaften ein, einerseits mit etablierten Fahrzeugherstellern wie Daimler, aber auch mit neuen Playern wie Tesla oder Byton. Zudem sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre alle Bosch-Produkte auf künstlicher Intelligenz basieren.

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