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Industrie 4.0 – sicher und vertrauenswürdig

18. Februar 2019, 11:02 Uhr   |  Heinz Arnold

Industrie 4.0 – sicher und vertrauenswürdig
© Markt&Technik

Heinz Arnold, editor-at-large, HArnold@markt-technik.de

Um die Blockchain wird viel Lärm gemacht - doch um die Sicherheit in industriellen Umgebungen zu erhöhen, gibt es greifbare Ansätze.

Industrie 4.0 und damit die Aussicht, viel mehr aus den Daten herausholen zu können als bisher möglich, sie sogar zu handeln und neue Geschäftsmodelle aufzubauen, faszinieren nicht nur. Vernetzung wird zum Muss. Beispiel Elektromobilität: Es bleibt keine andere Möglichkeit, als E-Autos, E-Tankstellen und stationäre Speicher zu einem Smart Grid zu verbinden, um sie intelligent steuern zu können, das Netz nicht zu überlasten und allen Beteiligten exakte Abrechnungen schicken zu können. In der Industrie lockt die Möglichkeit, nicht nur Maschinen zu verkaufen, sondern Komplettpakete – einschließlich des Stroms, den die Maschinen aufnehmen werden. Das wiederum verlangt nach ausgeklügelten Submetering-Systemen, was wiederum nicht ohne Auswirkungen auf die Energiewirtschaft bleibt. Die Möglichkeit, Motoren, Lüfter und vieles mehr genau verfolgen zu können und nachzuweisen, welche Komponenten an einem Ausfall Schuld waren oder auch nicht, interessiert wiederum die Versicherungen.

Weil sich gerade in der Industrie so vielfältige Anwendungen und neue Möglichkeiten der branchenübergreifenden Kooperation eröffnen, trauen Analysten diesem Sektor die größten Wachstumschancen zu.

Doch gibt es noch etliche Hürden zu überwinden. Die höchste dürfte die Sicherheit sein: Wie lassen sich Daten sicher austauschen? Die eigene Produktion schützen? Kurz: Wie lässt sich eine vertrauenswürdige Umgebung schaffen?

Bisher – und das dürfte ein Grund dafür sein, dass sich vieles noch nicht mit der erwarteten Geschwindigkeit entwickelt hat – stellt die mangelnde Sicherheit das Hauptproblem dar. Die Kommunikation nur über sichere Tunnel ablaufen zu lassen kann nicht des Rätsels Lösung sein. Sicherheit über gesamte Marktplätze und für den Austausch der Daten vom Sensor bis zum Zielsystem zu gewährleisten ist die Voraussetzung dafür, all die schönen neuen Geschäftsmodelle der PowerPoint-Präsentationen in die Realität der Produktion zu holen.

Dass sich dafür Blockchain- bzw. Distributed-Ledger-Techniken besonders gut eignen, hat sich bereits herumgesprochen. Auch diese Techniken faszinieren. Schrecken aber auch ab. Denn sie müssen angepasst werden, und weil die meisten keine Kryptoexperten sind, ist für sie schwer zu durchschauen, was tatsächlich passiert.

Doch es geht auch anders: Niemand muss sich langwierig zum Kryptologen ausbilden lassen, um schnell nachvollziehen zu können, wie sich sichere Umgebungen auf Basis der Blockchain aufbauen lassen. Wie das geht, erfahren Sie auf dem „Markt&Technik Blockchain Summit powered by NürnbergMesse“. Hier erklären Experten anhand von Beispielen aus der Praxis, was sich bereits bewährt hat, wie der Einstieg gelingt und was Sie selbst anwenden können. Denn im Industrie-4.0-Umfeld spielt Geschwindigkeit die wichtigste Rolle. Es kommt darauf an, sich schnell einen Vorsprung herauszuarbeiten: Wenn sich neue Geschäftsmodelle durchsetzen, dann schlagartig. Freuen Sie sich deshalb auf interessante Neuigkeiten und Networking-Gelegenheiten auf dem Blockchain-Summit powered by NürnbergMesse am 8. Mai in Nürnberg!

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