Schwerpunkte

Intelligenz an der Edge

Ausfallzeiten in der Produktion reduzieren

27. Oktober 2020, 13:00 Uhr   |  Kathrin Veigel

Ausfallzeiten in der Produktion reduzieren
© Maxim Integrated

Mit dem IO-Link-Referenzdesign MAXREFDES177# zeigt Maxim, wie sich in der Produktion Geräte leichter neu konfigurieren lassen.

Moderne Fabriken müssen die elektrischen Eigenschaften eines Sensors schnell und aus der Ferne einstellen, um Ausfallzeiten zu minimieren und den Durchsatz zu maximieren. Maxim Integrated bietet hierfür die geeignete IO-Link-Kommunikationstechnik.

Das IO-Link-Referenzdesign MAXREFDES177# von Maxim Integrated demonstriert die Flexibilität des IO-Link-Transceivers MAX22515, mit dem alle Modi des softwarekonfigurierbaren Analog-E/A (Eingang/Ausgang) MAX22000 einfach konfiguriert werden können. Das Referenzdesign nutzt den MAX22515, um die bidirektionale IO-Link-Schnittstelle bereitzustellen, und den MAX22000, um auf der anderen Seite einen universellen Analog-E/A bereitzustellen.

Mit der IO-Link-Schnittstelle lässt sich jeder IO-Link-Sensor, -Aktor oder jedes IO-Erweiterungsmodul gegen eine Standard-Hardwareschnittstelle austauschen. Sie bietet außerdem softwaredefinierte Leistungsparameter und wählbare analoge Eingangs- oder Ausgangs-Leistungsmodi. Diese per Software auswählbaren Fähigkeiten werden im IO-Link-Referenzdesign MAXREFDES177# kombiniert.

Der Analog-E/A MAX22000 bietet eine geringe Temperaturdrift, wodurch sich eine genaue Kalibrierung über die Temperatur erzielen lässt. Zu den wichtigsten integrierten Funktionen gehören laut Anbieter ein analoger 24-Bit-ADC-Eingangsmodus, Spannungs- oder Stromeingang und ein analoger 18-Bit-DAC-Ausgangsmodus, der als Spannungs- oder Stromausgang konfiguriert werden kann, sowie der Betrieb entweder über eine einzelne Zweikanal-Schnittstelle oder einen Vierkanal-Widerstandstemperaturdetektor (RTD)/Thermoelementtemperaturmessung (Thermocouple; TC).

Der IO-Link-Transceiver MAX22515 mit integriertem Überspannungsschutz von ±1,2 kV/500 Ω zeichnet sich nach Herstellerangaben aus durch eine hohe Integration mit Schutzdioden, einen digitalen Hilfseingang, I2C- oder Pin-Modus-Steuerung, einen integrierten Oszillator und wählbare 3,3-V- oder 5-V-LDOs, die eine hohe Konfigurierbarkeit bieten und dadurch die Anzahl der Varianten, die im Lager vorgehalten werden müssen, reduzieren. Durch sein 2,5 mm x 2 mm kleines WLP-Gehäuse reduziert der Transceiver den Platzbedarf auf der Platine um bis zu 67 Prozent im Vergleich zum nächsten Wettbewerber, so Maxim, und passt daher in kleine, raumlimitierte IO-Link-Sensoren oder -Aktoren.
 

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Via Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

Maxim Integrated Products