Funktionstester von MCD prüft Platinen

Energiespeichersysteme serienbegleitend prüfen

3. August 2022, 12:00 Uhr | Nicole Wörner
MCD Elektronik
Das MCD-Funktionstestsystem analysiert bestückte Platinen in Bezug auf Spannungen, Strömen und Lasten.
© MCD Elektronik

Was in der Formel 1 schon seit Jahren als KERS (System für Rückgewinnung kinetischer Energie) Verwendung findet, wird auch bei den regulären E-Kraftfahrzeugen Einzug halten.

Hersteller und Zulieferer tüfteln an diversen Systemen, durch die elektrische Energie zurückgewonnen, umgewandelt oder gespeichert werden kann.

Sogenannte Ultrakondensatoren beispielsweise können, im Kfz-Energiespeichersystem verbaut, einen Energieschub liefern, millionenfach geladen werden und eignen sich vor allem für Anwendungen mit großer Zyklenzahl. Die Kondensatoren benötigen zudem keine seltenen Metalle und können schadlos komplett entladen werden. Mit einem FKT-Prüfsystem für solche Energiespeicher geht MCD Elektronik nun einen weiteren Schritt in die elektromobile Zukunft.

Nicht nur die Funktionsprüfung bestückter Einzelplatinen, der Stromaufnahme oder unterschiedlicher Spannungen auf der Platine lassen sich über Testnadeln abbilden, sondern auch Messungen des Lade- und Entladestromes inklusive Kurvendiagramm. Dabei werden die Platinen mit bis zu 200 Ampere stimuliert, was der maximalen Stromstärke im späteren Bordnetz entspricht.

Die Kommunikation des Systems mit dem Prüfling erfolgt über eine CAN-Schnittstelle. Integriert wurde außerdem eine Test-Detect-Funktion über kurze Stromimpulse, bei der geprüft wird, ob Leistungsteile bei Fehlfunktion sofort getrennt bzw. abgeschaltet werden. Um einen flexiblen und nachhaltigen Einsatz zu gewährleisten, ist der FKT durch Wechselsätze flexibel auf alternative Prüflinge umrüstbar.

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