Schwerpunkte

Karriere

Als Verbindungsingenieurin in die Formel E

22. November 2016, 12:21 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

Als Verbindungsingenieurin in die Formel E
© Markt&Technik

Über 100 Komponenten von TE Connectivity stecken mittlerweile im Formel E-Fahrzeug von Team Andretti.

Auf dem Student Day am letzten Tag der electronica erzählte Ingenieurin Judith Henzel von ihrem Start bei TE Connectivity. Und räumte mit dem Vorurteil auf, nur mit dem Master habe man gute Chancen am Arbeitsmarkt. Ab Februar geht es erstmal nach Indianapolis zur Formel E.

Spannende Jobs brauchen nicht unbedingt einen Master: Judith Henzel hat einen Bachelor in Internationalem Wirtschaftsingenieurwesen und arbeitet als Projektmanagerin bei TE Connectivity. 

»An TE hat mich interessiert, dass ich als Absolventin gleich zum Einstieg ins Projektmanagement Automotive gehen konnte«, erzählt sie. Normalerweise komme man an so eine Position erst nach fünf bis sechs Jahren. »Man bekommt bei TE als Einsteigerin sehr viel Vertrauen und Verantwortung entgegengebracht«, das habe ihr gefallen. 

Schon während ihres Maschinenbaustudiums, das sie vor dem Wechsel zu Wirtschaftsingenieurwesen belegt hat, habe sie sich bei der Formula Student engagiert. Das sei anspruchsvoll gewesen, »weil man heute mit dem Bachelor alles sehr komprimiert hat, vor allem wenn man nebenbei noch arbeiten gehen möchte. Viel Freizeit hat man da nicht mehr.«

Doch die Mühe hat gelohnt: »Ich hatte ein sehr gutes Bauchgefühl nach dem Bewerbungsgespräch, gleich das Gefühl ‘das passt’.« Und zwei Tage später war die Zusage von TE schon im Postfach. 

Als Resident Engineer in die Formel E

Den Job als Projektmanagerin findet sie spannend, vom Konzept-Design bis zum Roll-out in der Produktion, Entwicklung, Finanzen und Controlling bis hin zu Einkauf, Regel-Meetings und Kontakt zu Zulieferern – alles ist dabei: »Ich checke Angebote, mache Gewinn- und Verlustrechnung und komme in viele verschiedene Bereiche. Alles ist sehr vielseitig und kommunikativ. Im Ganzen ein sehr spannender und umfangreicher Job!«

Dass Judith Henzel schon während des Studiums Mitglied eines Racing Teams an der Hochschule war, hat sicher geholfen: Ab Februar nimmt sie die Herausforderung an und geht als Resident Engineer für ein halbes Jahr nach Indianapolis ins Team von Andretti, das TE seit 1,5 Jahren sponsert. Im Fahrzeug sind mittlerweile über 100 Komponenten, Sensoren und Steckverbinder von TE Connectivity im Einsatz. 

Also muss es nicht immer der Master oder gar der Dr.-Ing. sein, um Karriere zu machen?

Seite 1 von 2

1. Als Verbindungsingenieurin in die Formel E
2. Bachelor versus Dr.-Ing. - was sagen die Unternehmen?

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Ein Board für junge Maker
Google und Fraunhofer starten »MINT-Coding«-Initiative
Unflexible Berufsstarter
Experte für Digitalisierung technischer Systeme werden
Ausgezeichnete Nerds!
Ingenieur-Wissen für alle
»Was sind Sie – Ingenieur?«
Elektronik-Absolventen: Das wird wirklich verlangt

Verwandte Artikel

TE Connectivity