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Stimmt die Strategie noch?

Was auf mittelständische Maschinenbauer zukommt

15. März 2021, 15:07 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

Was auf mittelständische Maschinenbauer zukommt
© KIT

Gisela Lanza, Institutsleiterin des Bereichs Produktionssysteme am wbk Institut für Produktionstechnik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Erfolgsverwöhnt und zu behäbig geworden? Maschinenbau-Experte Karsten Schulze, Partner der Beratung FTI-Andersch und Prof. Gisela Lanza, Institutsleiterin des Bereichs Produktionssysteme am Institut für Produktionstechnik des KIT beschreiben die aus ihrer Sicht wichtigsten Aufgaben für KMUs.

Der mittelständische deutsche Maschinenbau wirke angeschlagen – und das bereits vor der Pandemie. Dieser Meinung sind Karsten Schulze, Partner und Maschinenbau-Experte bei der Unternehmensberatung FTI-Andersch, und Professorin Dr.-Ing. Gisela Lanza, Institutsleiterin des Bereichs Produktionssysteme am wbk Institut für Produktionstechnik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

Durch die gute Auftragslage in der vergangenen Dekade habe der mittelständische deutsche Maschinenbau viele wichtige Trends zwar zur Kenntnis genommen. Nicht aber in die Umsetzung überführt. Und so fehle heute Know-how bei gleichzeitigem steigendem Preisdruck.

Die beiden Experten beschreiben die aus ihrer Sicht sieben wichtigsten Trends der Industrie aus heutiger Perspektive und was Maschinenbauer jetzt tun sollen, um strategische Defizite aufzuholen.

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1. Was auf mittelständische Maschinenbauer zukommt
2. Herausforderung 1: Geschäftsmodelle und Produkte müssen neu erfunden werden – sonst macht es die Konkurrenz
3. Herausforderung 2: Ohne Kooperationen geht es nicht mehr – stets mit dem Risiko, dass der bisherige Freund zum Wettbewerber wird
4. Herausforderung 3: Daten müssen integraler Bestandteil der Wertschöpfung werden – neue Anbieter sind der tradierten Industrie oft voraus
5. Herausforderung 4: Produktentwicklung muss neu gedacht werden – ganz fokussiert auf den Kunden-Nutzen
6. Herausforderung 5: ‚Green Tech‘ muss als Stärke ausgespielt und langfristig besetzt werden – Wettbewerber rücken schon längst nach
7. Herausforderung 6: Know-how-Aufbau in Blockchain wird unverzichtbar sein – auch wenn die Anwendungsfelder zunächst limitiert sind
8. Herausforderung 7: Der Aufbau von resilienten Produktionsnetzwerken bedarf Investition – unverzichtbar, trotz keinem direkten ROI

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