33.000 Ingenieure bis 2030 benötigt

VDI: Bahntechnik soll Ingenieure besser bezahlen

24. November 2022, 12:17 Uhr | Corinne Schindlbeck
TU München Verkehrsstudie
Für mehr Umbau auf die Schiene gibt es künftig nicht genügend Fachkräfte, moniert der VDI. Unter anderem sei das Gehaltsniveau zu niedrig.
© Song_about_summer/Adobe Stock

Zur Erreichung der Klimaziele sowie im Rahmen der Verkehrswende muss der Schienenverkehr eine größere Rolle einnehmen. Doch es fehlen Ingenieure und Fachkräfte, beim Gehalt gebe es Nachholbedarf.

Ingenieurinnen und Ingenieure, die verschiedene Technikbereiche abdecken, sind unerlässlich für die Verkehrswende. Mit Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und dem Verkehrsingenieurwesen sind nur einige der Kerndisziplinen genannt.

Die Nachwuchsgewinnung zählt laut dem VDI-Fachbeirat Bahntechnik deshalb zu den zentralen Handlungsfeldern. Berechnungen hätten ergeben, dass bis 2030 etwa die Hälfte aller Ingenieurstellen im Bahnbereich neu besetzt werden müssen. Der demografische Wandel ist einer der Gründe.

Dies bedeute einen Bedarf von mindestens 33.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren verschiedener Fachrichtungen. Diese müssten in den kommenden acht Jahren ausgebildet und eingestellt werden. Hierbei dürften jedoch nicht die zu stärkenden Ausbildungsberufe vernachlässigt werden - auch hier sei "dringend eine offensive Nachwuchspolitik erforderlich".

In seiner Bahnagenda nennt der VDI zudem den Gehaltsfaktor als Mittel für Nachwuchsgewinnung. Die Verkehrsbranche rangiere in Bezug auf ein attraktives Gehalt aktuell nur im unteren Drittel.

In der Publikation "Bahntechnik fit machen für die Verkehrswende" nennt der VDI weitere Handlungsfelder.

 

 


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